{"id":3832,"date":"2021-07-12T15:07:19","date_gmt":"2021-07-12T13:07:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/?p=3832"},"modified":"2021-07-12T15:56:50","modified_gmt":"2021-07-12T13:56:50","slug":"der-nein-sager","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/der-nein-sager\/","title":{"rendered":"Der Nein-Sager"},"content":{"rendered":"<p>(NZZ \u2013 Schweiz &#8211; Montag, 12. Juli 2021, Seite 6)                      <\/p>\n<p><em><strong>Der Schwyzer SVP-Kantonsrat Beni Diethelm gibt der konservativsten Ecke der Schweiz eine Stimme<\/strong><\/em>    <\/p>\n<p>ERICH ASCHWANDEN, W\u00c4GITAL<br \/>\n&#8212;<br \/>\nEin wenig ge\u00e4rgert hat sich Beni Diethelm am Abend des letzten Abstimmungssonntags schon. Und zwar weil der Kanton Schwyz das Anti-Terror-Gesetz knapp angenommen hat. Ein Trost war immerhin, dass sein Wohnort Vorderthal alle f\u00fcnf Vorlagen abgelehnt hat. Und zwar mit Nein-Mehrheiten zwischen 69 und 88 Prozent. \u00abGefreut hat mich aber vor allem, dass der Kanton Schwyz das Covid-19-Gesetz verworfen hat. Dies, obwohl meine Partei auf nationaler Ebene die Stimmfreigabe beschlossen hatte\u00bb, sagt Diethelm. \u00abMeine Partei\u00bb, das ist die Schweizerische Volkspartei (SVP), f\u00fcr die er seit 2016 im Schwyzer Kantonsparlament sitzt.    <\/p>\n<p>Wir treffen Bernhard Diethelm, von allen nur Beni genannt, am W\u00e4gitalersee. Das Fischerparadies bildet so etwas wie den Mittelpunkt der konservativsten Ecke der Schweiz. In der N\u00e4he liegen die Gemeinden Vorderthal, Unteriberg, Alpthal und Illgau. Diese Orte liefern sich h\u00e4ufig ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wenn es darum geht, Vorlagen \u00abaus Bern\u00bb m\u00f6glichst brutal abzuschmettern. Obwohl sie teilweise durch hohe Berge getrennt seien, sei die Mentalit\u00e4t der Menschen gleich, sagt der SVP-Politiker: \u00abHier halten die Leute die Eigenverantwortung noch hoch und verteidigen ihre Freiheitsrechte. Darauf sind wir stolz.\u00bb    <\/p>\n<p><strong>Fasziniert von Blocher<\/strong>    <\/p>\n<p>Vorderthal, eine Gemeinde mit rund tausend Einwohnern, liegt an der W\u00e4gitalerstrasse, die die einzige Zufahrt zum Stausee bildet. Hier ist Diethelm geboren, hier hat sich der 38-J\u00e4hrige in den vergangenen Monaten zu einem der Wortf\u00fchrer dieses konservativen Kernlandes gemausert. Als 16-j\u00e4hriger Kochlehrling tritt er 1999 in die Junge SVP Schwyz ein. Es ist ein Entscheid aus tiefster \u00dcberzeugung. \u00abIch habe sofort gemerkt, dass hier meine politische Heimat ist. Allein gegen alle hat die SVP den EWR-Beitritt bek\u00e4mpft \u2013 und das hat mir imponiert.\u00bb    <\/p>\n<p>Die Dienste und Talente des jungen Mannes sind gefragt. Er hilft \u00fcberall mit, wo es politische Aufbauarbeit zu leisten gilt. Zeitweilig arbeitet er nur in einem 80-Prozent-Pensum, um an Parteisitzungen teilnehmen zu k\u00f6nnen, die meistens abends stattfinden, wenn er eigentlich in der K\u00fcche stehen m\u00fcsste. So wird er Sekret\u00e4r der JSVP Schwyz, Gr\u00fcndungsmitglied und Sekret\u00e4r der SVP W\u00e4gital, Gr\u00fcndungsmitglied der SVP March und Vorderthaler Gemeinderat. Er und seine Parteikollegen pfl\u00fcgen das W\u00e4gital politisch um. Vorderthal, wo fr\u00fcher die FDP das Sagen hatte, wird innerhalb von wenigen Jahren zur absoluten SVP-Hochburg.    <\/p>\n<p>Zum ersten Mal nimmt die Schweiz dies im Dezember 1996 zur Kenntnis. Vorderthal stimmt der ersten SVP-Asylinitiative mit 88,1 Prozent Ja-Stimmen zu. Ein Rekordwert. Das Thema Ausl\u00e4nder zieht auch sechs Jahre sp\u00e4ter bei der Abstimmung \u00fcber die Volksinitiative \u00abgegen Asylrechtsmissbrauch\u00bb. Christoph Blocher, der starke Mann der Volkspartei, erkennt mit sicherem politischem Instinkt, dass die Leute hier oben gleich ticken wie er. Er macht Vorderthal zu seinem Ort f\u00fcr spektakul\u00e4re Auftritte. Legend\u00e4r ist Blochers Rede in der Berggemeinde vom 1. August 2003, mit der er den amtierenden Bundesr\u00e4ten am Nationalfeiertag fast die Show stiehlt. Auch den Auftakt zum Kampf gegen das EU-Rahmenabkommen im Juni 2014 inszeniert er mit viel Folklore in der Schwyzer Bergwelt. Ob als Festwirt oder Treichler \u2013 Beni Diethelm ist bei allen Auftritten dabei. Noch heute schw\u00e4rmt er: \u00abChristoph Blocher ist immer noch der herausragendste Politiker der Schweiz. Trotz all seinen Erfolgen ist er bodenst\u00e4ndig geblieben und kennt einen pers\u00f6nlich, wenn man ihn trifft.\u00bb    <\/p>\n<figure id=\"attachment_3835\" aria-describedby=\"caption-attachment-3835\" style=\"width: 840px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-859x1024.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"1001\" class=\"size-large wp-image-3835\" srcset=\"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-859x1024.jpg 859w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-252x300.jpg 252w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-768x916.jpg 768w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-1288x1536.jpg 1288w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-1717x2048.jpg 1717w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm-1200x1431.jpg 1200w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6_beni_diethelm.jpg 2036w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/a><figcaption id=\"caption-attachment-3835\" class=\"wp-caption-text\">Beni Diethelm geht regelm\u00e4ssig gegen die Corona-Politik demonstrieren \u2013 auch zusammen mit Antifaschisten. CHRISTOPH RUCKSTUHL \/ NZZ<\/figcaption><\/figure>\n<p>Diethelms Fleiss zahlt sich 2016 in einem politischen Mandat aus. Die Schwyzer w\u00e4hlen ihn erstmals ins Kantonsparlament. Er macht sich im Kantonsrat einen Namen als Mann, der in der ohnehin rechtsstehenden Schwyzer SVP noch einen Zacken sch\u00e4rfer politisiert. Wo andere z\u00f6gern oder sogar ab und zu Ja sagen, gibt es f\u00fcr Beni Diethelm nur das Nein. So ist es beim Covid-19-Gesetz, beim Anti-Terror-Gesetz und bei der elektronischen Identit\u00e4t (E-ID). Im Kanton Schwyz sorgt er f\u00fcr Aufsehen, weil er das Referendum gegen das Stimmrecht f\u00fcr Ausl\u00e4nder in den katholischen Kirchgemeinden ergreift. Zu diesen nationalen und kantonalen Vorlagen sagt die SVP Ja oder beschliesst Stimmfreigabe. Vor allem diese Nicht-Haltung \u00e4rgert Diethelm gewaltig: \u00abStimmfreigabe ist feige. Unsere Partei muss Klartext sprechen. Schliesslich kann man nicht Jein auf den Stimmzettel schreiben.\u00bb    <\/p>\n<blockquote><p>\u00abStimmfreigabe ist feige. Unsere Partei muss Klartext sprechen. Schliesslich kann man nicht Jein auf den Stimmzettel schreiben.\u00bb<\/p>\n<p><span style=\"font-size:80%\"><strong>Beni Diethelm<\/strong><br \/>\nSchwyzer SVP-Kantonsrat<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p><strong>Die Dolf-Aff\u00e4re<\/strong>    <\/p>\n<p>Mit seiner direkten Art und einer Rhetorik, die ab zu mit ihm durchgeht, schafft sich Diethelm parteiintern nicht nur Freunde. Einige Male habe es schon richtig \u00abgerumpelt\u00bb, sagt er selber. Z\u00fcndstoff bot etwa die sogenannte Dolf-Aff\u00e4re im Dezember 2019. Damals hatte Manuel Z\u00fcger, der Vizepr\u00e4sident der SVP-Sektion W\u00e4gital, auf Facebook gepostet: \u00abDas Einzige, was wieder nach Deutschland geh\u00f6rt, ist ein neuer Onkel Dolf.\u00bb Den Vorwurf, die SVP Schwyz stehe Nazi-Gedankengut nahe, wollte der damalige Kantonalpr\u00e4sident Roland Lutz im Keim ersticken.Vor versammelten SVP-Delegierten erkl\u00e4rte er, man dulde solche Personen nicht in der Partei, und rief: \u00abWir wollen euch nicht!\u00bb Damit geriet er bei Diethelm an den Falschen. Als Pr\u00e4sident der SVP W\u00e4gital weigerte er sich, den Ausschluss zu vollziehen, und griff Lutz frontal an, weil dieser ein unbescholtenes Parteimitglied \u00f6ffentlich an den Pranger gestellt habe.    <\/p>\n<p>Der Vorstand der SVP W\u00e4gital distanziere sich klar und unmissverst\u00e4ndlich von jeglicher Naziideologie, h\u00e4lt Diethelm fest. Doch der Facebook-Kommentar sei missverstanden worden. Sein Vizepr\u00e4sident, der sp\u00e4ter freiwillig zur\u00fccktrat, habe erkl\u00e4rt, dass er mit \u00abOnkel Dolf\u00bb keineswegs Adolf Hitler gemeint habe, sondern \u00abeinen gewissen Dolf Sternberger \u00bb. Sternberger war ein 1989 verstorbener deutscher Journalist und Politikwissenschafter. Die Episode zeigt: Wenn es hart auf hart geht, steht man im W\u00e4gital zusammen und bildet eine Wagenburg. Da ist es egal, ob die Angriffe aus Br\u00fcssel, Bern oder Schwyz kommen.    <\/p>\n<p>Die Unstimmigkeiten seien bereinigt, versichert Diethelm. Zeit, um sich um solche Nebens\u00e4chlichkeiten zu k\u00fcmmern, hat er momentan ohnehin nicht. Ihn treibt die gegenw\u00e4rtige Corona-Situation um. Nicht etwa, dass er vor dem Virus Angst h\u00e4tte. \u00abDas hat man hier oben kaum bemerkt\u00bb, sagt er. Wie zum Beweis tr\u00e4gt er im Postauto von Vorderthal nach Innerthal keine Maske. Den sonnt\u00e4glichen Gottesdienst will er erst wieder besuchen, wenn die Maskenpflicht in den Kirchen aufgehoben wird.    <\/p>\n<p>Diethelm l\u00e4sst sich auch nicht davon beeindrucken, dass das Spital Schwyz auf dem H\u00f6hepunkt der zweiten Corona-Welle auf Youtube einen Hilferuf abgesetzt hat. In einem Vorstoss im Kantonsrat kritisierte er das Video als \u00abregelrechte Propaganda im Sinne einer v\u00f6llig \u00fcberspitzten Form der Panikmache\u00bb. Vehement kritisierte er das \u00abFehlverhalten der Spitalf\u00fchrung\u00bb. Einerseits hat Corona sein berufliches Leben vollst\u00e4ndig umgekrempelt. Als Koch und Wirt gab es keine Zukunft mehr. Seit Mitte Mai hat er wieder einen sicheren Job. Er arbeitet als Leiter K\u00fcche und Take-away in einer grossen Filiale der Handelskette Spar in Sch\u00e4nis im Kanton St. Gallen. Andererseits ist Diethelm zum Corona-Rebellen geworden. Er ist Teil der Bewegung, die sich fast im Wochentakt mit Demonstrationen gegen die Corona-Politik von Bund und Kantonen zur Wehr setzt.    <\/p>\n<p>Die Repression durch die Polizei, die er bei diesen Kundgebungen nach eigenen Angaben erlebte, hat ihn ver\u00e4ndert. Wenn man eine solche \u00abGesinnungsdiktatur\u00bb aufziehe, d\u00fcrfe man sich nicht wundern, dass bei vielen Leuten das Misstrauen gegen\u00fcber der Regierung, dem Parlament und anderen Institutionen stark gewachsen sei. Diethelm engagiert sich stark im Kernteam des \u00abAktionsb\u00fcndnisses Urkantone f\u00fcr eine vern\u00fcnftige Corona-Politik\u00bb, das viele Unterschriften f\u00fcr das zweite Referendum gegen das Covid-19-Gesetz gesammelt hat. Aktionen wie diese verleihen ihm neue Kraft.    <\/p>\n<p>Das Engagement in der Anti-Corona- Bewegung hat den Horizont des SVP-Mannes erweitert. \u00abIn Z\u00fcrich habe ich mit Leuten der Antifa diskutiert, und wir haben herausgefunden, dass wir \u00e4hnlich ticken, was die Bedrohung der Freiheitsrechte durch den Staat angeht\u00bb, erinnert sich Diethelm. Deswegen habe er sich zu einem Nein zum Anti-Terror-Gesetz durchgerungen. Wegen der Bek\u00e4mpfung der Islamisten habe er das Gesetz anf\u00e4nglich f\u00fcr notwendig gehalten. Doch letztlich sei der Bundesrat zu weit gegangen. \u00abWer frei denkt und diese Gedanken auch noch in der \u00d6ffentlichkeit ausspricht, l\u00e4uft Gefahr, als Staatsgef\u00e4hrder gebrandmarkt zu werden.\u00bb    <\/p>\n<p>Die Corona-Pandemie und ihre Folgen haben in Diethelms Beobachtungen zeitweilig zu einem Riss innerhalb der SVP gef\u00fchrt. Die Parteileitung habe in der ersten Phase die Basis nicht mehr richtig gesp\u00fcrt. Er hofft, dass die Partei nun umdenkt und sich mit allen Mitteln gegen die Corona-Einschr\u00e4nkungen wehrt. \u00abIch bin gespannt auf die Haltung der SVP zum zweiten Covid-Referendum. Wir m\u00fcssen zur\u00fcck zu unseren Wurzeln und Nein sagen zu diesem Gesetz.\u00bb Erste Anzeichen in diese Richtung sieht er in einer Aktion, mit der sich seine Partei vor kurzem in Erinnerung gerufen hat. Mit H\u00f6henfeuern in der ganzen Schweiz feierte die SVP den Abbruch der Verhandlungen \u00fcber das EU-Rahmenabkommen. Beni Diethelm war selbstverst\u00e4ndlich ebenfalls mit von der Partie. Im schwyzerischen Morschach bejubelte er zusammen mit den 1.-August-Treichlern aus Vorderthal Christoph Blocher und Roger K\u00f6ppel.    <\/p>\n<p><strong>Eine neue Partei gr\u00fcnden?<\/strong>    <\/p>\n<p>\u00abIch glaube, die strategische Ebene der SVP hat inzwischen gemerkt, dass die Corona-Krise viele vorher unpolitische Leute geweckt hat\u00bb, schliesst Diethelm, dies auch aufgrund der hohen Stimmbeteiligung vom 13. Juni. Die H\u00f6henfeuer k\u00f6nnten Teil einer Strategie sein, die Partei f\u00fcr dieses Potenzial attraktiv zu machen. Die Bewegung der Massnahmenkritiker und die SVP sind aus seiner Sicht jedoch keineswegs deckungsgleich. Und das sei auch gut so. \u00abWir brauchen in der Zukunft auch in der SP und in der FDP Leute, die kritisch denken. Deshalb muss die Bewegung in diesen Kreisen ebenfalls verankert bleiben.\u00bb    Laut Diethelm gibt es auch \u00dcberlegungen, aus den Corona-kritischen Organisationen heraus eine neue Partei der Unzufriedenen zu gr\u00fcnden. \u00abSo etwas wie eine Freiheitsbewegungspartei oder eine Alternative f\u00fcr die Schweiz, wird zurzeit diskutiert.\u00bb Er hat auf jeden Fall schon Anfragen erhalten, ob er bei einer solchen Partei mitmachen wolle. Doch dieser Schritt kommt f\u00fcr ihn nicht infrage. \u00abIch bin zwar nicht immer zu hundert Prozent einverstanden mit der Partei. Doch die SVP ist und bleibt meine Heimat.\u00bb     <\/p>\n<p><i class=\"fa fa-file-pdf-o\" aria-hidden=\"true\"><\/i> <a href=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2021\/07\/nzz_20210712_s6.pdf\">NZZ 12. Juli 2021, Seite 6<\/a><\/p>\n<p><i class=\"fa fa-external-link\" aria-hidden=\"true\"><\/i> <a href=\"https:\/\/www.nzz.ch\/schweiz\/corona-und-svp-beni-diethelm-misstraut-dem-staat-und-sagt-nein-ld.1634449\">Online-Version bei nzz.ch mit Kommentaren<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(NZZ \u2013 Schweiz &#8211; Montag, 12. 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