{"id":3644,"date":"2020-10-29T17:47:00","date_gmt":"2020-10-29T16:47:00","guid":{"rendered":"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/?p=3644"},"modified":"2020-10-29T17:47:00","modified_gmt":"2020-10-29T16:47:00","slug":"nein-zum-gegenvorschlag-energiegesetz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/nein-zum-gegenvorschlag-energiegesetz\/","title":{"rendered":"Nein zum Gegenvorschlag Energiegesetz"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/10\/kantonsrat-beni-diethelm-gegenvorschlag-glp-initiative-energiefoerderung-kanton-schwyz-1024x536.jpg\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"440\" class=\"alignnone size-large wp-image-3645\" srcset=\"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/10\/kantonsrat-beni-diethelm-gegenvorschlag-glp-initiative-energiefoerderung-kanton-schwyz-1024x536.jpg 1024w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/10\/kantonsrat-beni-diethelm-gegenvorschlag-glp-initiative-energiefoerderung-kanton-schwyz-300x157.jpg 300w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/10\/kantonsrat-beni-diethelm-gegenvorschlag-glp-initiative-energiefoerderung-kanton-schwyz-768x402.jpg 768w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/10\/kantonsrat-beni-diethelm-gegenvorschlag-glp-initiative-energiefoerderung-kanton-schwyz.jpg 1200w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Der Kanton Schwyz war im Umgang mit Steuermitteln stets darauf bedacht, diese \u00abhaush\u00e4lterisch\u00bb einzusetzen. W\u00fcnschenswertes ist vom Notwendigen zu trennen. Ein Grundsatz, den ich nach wie vor sch\u00e4tze und in meine politische Entscheidfindung immer auch miteinbeziehe. Egal, ob die Mittel von den Gemeinden, den Bezirken, dem Kanton oder vom Bund stammen.<\/p>\n<p>Schliesslich und endlich sprechen wir von finanziellen Mitteln, welche von uns B\u00fcrgern, sprich Steuerzahlern in diesem Vertrauen allj\u00e4hrlich eingefordert und in die Staatskasse fliessen. Je nach politischem Standpunkt wird klar, dass man den Begriff \u00abhaush\u00e4lterisch\u00bb unterschiedlich beurteilen bzw. interpretieren kann. Eine Tatsache, welche insbesondere bei der letzten Kantonsratssession augenscheinlich zum Vorschein kam.<\/p>\n<p>Dass die \u00abMitte-Links-\u00d6ko-Koalition\u00bb von GLP, CVP und SP schon seit geraumer Zeit auf mehr Staat im Energiebereich und auf entsprechende Mehrausgaben setzt, war keine \u00dcberraschung. Ein eigentlicher \u00abOha-Effekt\u00bb setzte erst ein, als die einst liberale Partei namens FDP vorpreschte und sich als Wassertr\u00e4ger der Linken bediente, indem sie einen Gegenvorschlag mit nunmehr 2.5 Millionen Franken aus der Schwyzer Staatskasse f\u00fcr Energief\u00f6rderprogramme einforderte.<\/p>\n<p>Kein Wunder, wurde daraufhin die Volksinitiative \u00abGeld zur\u00fcck in den Kanton Schwyz\u00bb seitens der GLP frohlockend zur\u00fcckgezogen. Der nun zur Abstimmung gelangte Gegenvorschlag umfasst ein Volumen von j\u00e4hrlich 9.5 Millionen Franken (mit neu 2.5 Millionen aus dem Schwyzer Staatshaushalt, plus 5 Millionen aus den Erg\u00e4nzungsbeitr\u00e4gen samt den 2 Millionen aus dem bestehenden Sockelbeitrag des Bundes).<\/p>\n<p>H\u00e4tte ihr einstiges Kredo: \u00abMehr Freiheit \u2013 weniger Staat\u00bb noch G\u00fcltigkeit, so w\u00e4ren die Liberalen gemeinsam mit der SVP in der komfortablen Situation gewesen, die Regierungsratsvorlage zu unterst\u00fctzen, welche sich an den aktuellen und tats\u00e4chlichen Gegebenheiten orientiert. Fakt ist, dass der bestehende Sockelbeitrag des Bundes im Umfang von 2 Millionen Franken gem\u00e4ss Zahlen aus dem Jahre 2019 mit 1.85 Millionen Franken nicht mal ausgesch\u00f6pft wurde.<\/p>\n<p>Ergo: Wieso ein unn\u00f6tiger Bedarf \u2013 ja gar Anreiz \u2013 schaffen, wenn die Nachfrage gar nicht besteht bzw. vorhanden ist?! Dennoch und im Sinne einer massvollen Aufstockung der Energie-F\u00f6rdermittel war der Regierungsrat bereit, ein berechenbares und kontinuierliches F\u00f6rderprogramm auf die Beine zu stellen. Dies sah vor, neu 1 Million Franken f\u00fcr die Energief\u00f6rderung aufzuwenden. Zusammen mit dem Sockelbeitrag von 2 Millionen Franken und den darauffolgenden Erg\u00e4nzungsbeitr\u00e4gen von Seiten des Bundes w\u00e4ren demnach satte 5 Millionen Franken \u2013 und somit 3 Millionen Franken mehr (!) als bisher \u2013 zur Verf\u00fcgung gestanden.<\/p>\n<p>Nun also, kann sich jeder einzelne Stimmb\u00fcrger selbst ein Bild davon machen, was passiert, wenn Politiker pl\u00f6tzlich anfangen zu rechnen und bei der Rechenaufgabe tunlichst \u00fcbersehen, dass nicht sie alleine f\u00fcr den dabei entstandenen Schaden aufkommen, als vielmehr wir alle \u2013 auf Grundlage dieser v\u00f6llig \u00fcberspitzten und unn\u00f6tig in die H\u00f6he getriebenen Rechnung \u2013 zur Kasse gebeten werden. Und dies Jahr f\u00fcr Jahr. In diesem Sinne: Sagen Sie am 29. November 2020 Nein zum Gegenvorschlag \u00abGeld zur\u00fcck in den Kanton Schwyz\u00bb.<\/p>\n<p>Besten Dank, dass wenigstens Sie richtig rechnen und \u00abhaush\u00e4lterisch\u00bb mit unseren, ihren Steuergeldern umgehen!<\/p>\n<p><em>Beni Diethelm, Vorderthal<br \/>\nKantonsrat SVP<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Kanton Schwyz war im Umgang mit Steuermitteln stets darauf bedacht, diese \u00abhaush\u00e4lterisch\u00bb einzusetzen. W\u00fcnschenswertes ist vom Notwendigen zu trennen. 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