{"id":3409,"date":"2020-09-09T12:25:07","date_gmt":"2020-09-09T10:25:07","guid":{"rendered":"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/?p=3409"},"modified":"2020-09-09T12:26:14","modified_gmt":"2020-09-09T10:26:14","slug":"ja-fuer-eine-massvolle-zuwanderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/ja-fuer-eine-massvolle-zuwanderung\/","title":{"rendered":"JA f\u00fcr eine massvolle Zuwanderung"},"content":{"rendered":"<h2>Leserbrief Begrenzungsinitiative<\/h2>\n<p><strong>Seit der Einf\u00fchrung der vollen Personenfreiz\u00fcgigkeit vor 13 Jahren haben sich rund eine Million Zuwanderer in unsere kleine Schweiz gedr\u00e4ngt. Die Folgen sind f\u00fcr uns tagt\u00e4glich sicht- und sp\u00fcrbar. Immer teurer werdende Wohnungen und Immobilien, \u00fcberf\u00fcllte Bahnen, Busse, verstopfte Strassen und zubetonierte Gr\u00fcnfl\u00e4chen.<\/strong><\/p>\n<p><strong>Ein JA zur Begrenzungsinitiative ist ein JA f\u00fcr eine massvolle Zuwanderung!<\/strong><\/p>\n<p>Mit der Annahme der \u00abBegrenzungsinitiative\u00bb kann das Schweizervolk diese Masslosigkeit beenden und die Zuwanderung wieder selbstst\u00e4ndig steuern.<\/p>\n<p>Die ungebremste Zuwanderung bringt vor allem \u00e4ltere Arbeitnehmende massiv in Bedr\u00e4ngnis. Sie werden zunehmend durch g\u00fcnstigere ausl\u00e4ndische Arbeitskr\u00e4fte ersetzt, und das wird sich fr\u00fcher oder sp\u00e4ter in der Sozialhilfe auswirken.<\/p>\n<p><strong>Dass die Personenfreiz\u00fcgigkeit den Fachkr\u00e4ftemangel behebt ist ein M\u00e4rchen. Dieser besteht auch nach 13 Jahren Personenfreiz\u00fcgigkeit. Der Grund ist, nur jeder f\u00fcnfte EU Zuwanderer ist eine gesuchte Fachkraft. Der Rest sind vor allem billige Hilfsarbeiter, die sich zu g\u00fcnstigsten Tarifen anbieten. Wir m\u00fcssen der Wirtschaft erm\u00f6glichen diejenigen Fachkr\u00e4fte zu rekrutieren, die sie ben\u00f6tigt.<\/strong><\/p>\n<p>Heute hat jeder EU-Ausl\u00e4nder das Recht, samt Familie in die Schweiz einzuwandern und hier eine Stelle zu suchen oder anzunehmen, v\u00f6llig unabh\u00e4ngig von Ausbildung oder Qualifikationen. Die Schweiz ist wegen ihres hohen Lohnniveaus, den gut ausgebauten Sozialleistungen ein Magnet f\u00fcr viele Zuwanderer.<\/p>\n<p>Machen wir weiter wie bisher, dann ist eine 10-Millionen-Schweiz schon bald Realit\u00e4t. Immer mehr Erholungsraum muss f\u00fcr mehr Wohnungen, Schulh\u00e4user und \u00f6ffentliche Bauten geopfert werden. Und wo nehmen wir unser immer enger werdenden Erholungsraum her.<\/p>\n<p>Im Dezember 2016 hat das Schweizer Parlament die vom Volk und St\u00e4nden angenommene Masseneinwanderungsinitiative der SVP nicht einmal ansatzweise umgesetzt. Der Verfassungsauftrag, welcher eine selbstst\u00e4ndige Steuerung der Zuwanderung durch Kontingente und H\u00f6chstzahlen verlangt, wurde mit F\u00fcssen getreten.<\/p>\n<p>Im Juni 2019 machte der Bundesrat sein Vorhaben bekannt, eine aus Steuern finanzierte \u00dcberbr\u00fcckungsleistung einzuf\u00fchren, explizit um die Begrenzungsinitiative zu bek\u00e4mpfen. National- und St\u00e4nderat peitschten die Vorlage im Eilzugstempo durch die parlamentarische Beratung, um noch vor der Abstimmung \u00fcber die BGI behaupten zu k\u00f6nnen, man habe etwas unternommen gegen die Altersarbeitslosigkeit. Aber zuvor wurde jahrelang behauptet, die Personenfreiz\u00fcgigkeit habe keine Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt. Die mit Schwierigkeiten k\u00e4mpfende AHV l\u00e4sst gr\u00fcssen. Da tut sich Bundesrat und Parlament schwer, diese auf ebenso kulante Art und Weise zu sanieren.<\/p>\n<p>Selten hat man eine so intensive Kampagne von Bundesrat und Parlament erfahren. Angef\u00fchrt von FDP-Bundesr\u00e4tin Keller-Suter und unterst\u00fctzt von allen Parteien ausser der SVP, allen b\u00fcrgerlichen und linken Verb\u00e4nden sowie den Medien, die die Chance wittern, die Begrenzungsinitiative am 27. September 2020 zu versenken.<\/p>\n<p>Die wirtschaftliche Bedeutung der Bilateralen I wird massiv \u00fcbersch\u00e4tzt. Ganz \u00e4hnliche Drohungen gab es n\u00e4mlich schon 1992 vor der Abstimmung \u00fcber den Europ\u00e4ischen Wirtschaftsraum (EWR). Doch was ist damals nach dem Nein von Volk und St\u00e4nden geschehen? Der Schweizer Wirtschaft ging es wesentlich besser als derjenigen der EU.<\/p>\n<p>Damit stimme ich mit \u00dcberzeugung JA zur Begrenzungsinitiative.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/schmid_moritz_600x600-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\" class=\"alignnone size-thumbnail wp-image-3410\" srcset=\"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/schmid_moritz_600x600-150x150.jpg 150w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/schmid_moritz_600x600-300x300.jpg 300w, https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/wp-content\/uploads\/sites\/2\/2020\/09\/schmid_moritz_600x600.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 85vw, 150px\" \/><br \/>\n<em>alt Kantonsratspr\u00e4sident<br \/>\nMoritz Schmid, Walchwil<\/em><\/p>\n<p>&#8212;<br \/>\n<i class=\"fa fa-external-link\" aria-hidden=\"true\"><\/i> Website <a href=\"http:\/\/www.moritzschmid.ch\">Moritz Schmid<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leserbrief Begrenzungsinitiative Seit der Einf\u00fchrung der vollen Personenfreiz\u00fcgigkeit vor 13 Jahren haben sich rund eine Million Zuwanderer in unsere kleine Schweiz gedr\u00e4ngt. 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