{"id":655,"date":"2006-10-26T17:37:18","date_gmt":"2006-10-26T15:37:18","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=655"},"modified":"2006-10-26T17:37:18","modified_gmt":"2006-10-26T15:37:18","slug":"ruedi-beeler-100-tage-im-gemeinderat-arth","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/ruedi-beeler-100-tage-im-gemeinderat-arth\/","title":{"rendered":"Ruedi Beeler &#8211; 100 Tage im Gemeinderat Arth"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am 21. Mai 2006 wurde Ruedi Beeler von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Gemeinde Arth zum Gemeinderat gew\u00e4hlt. Am 3. Juli 2006 wurde ihm das Ressort \u00abSoziales\u00bb anvertraut. Die CVP Arth-Oberarth-Goldau hat ihn zu seinen Eindr\u00fccken und zu den Schwerpunkten seiner Amtst\u00e4tigkeit befragt und den folgenden Bericht erhalten.<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/20061026_beeler_ruedi.jpg\" alt=\"20061026_beeler_ruedi\" width=\"300\" height=\"400\" class=\"alignleft size-full wp-image-656\" srcset=\"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/20061026_beeler_ruedi.jpg 300w, https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/20061026_beeler_ruedi-225x300.jpg 225w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/>\u00abZu Beginn m\u00f6chte ich an dieser Stelle nochmals allen W\u00e4hlerinnen und W\u00e4hlern, die zu meiner Wahl verholfen haben, herzlich danken. Ich war sehr froh, dass das Wahlresultat trotz offenem Wahlkampf eindeutig ausgefallen ist, und ich somit nun auf einen breiten R\u00fcckhalt z\u00e4hlen darf.<\/p>\n<p>Die Ressortzuteilung erfolgte erwartungsgem\u00e4ss. Da nur das \u00abSoziale&amp;raqo; frei geworden war, und sich im Rat keine Rochade ergeben hatte, war die Zuteilung klar. Die Aufnahme im Ratskollegium war sehr herzlich. Die Arbeit begann umgehend mit der \u00dcbernahme des Aktenberges von meinem Amtsvorg\u00e4nger. Dazu musste ich mich in die umfangreichen gesetzlichen Grundlagen des Sozialhilferechtes einarbeiten. Parallel war aber auch die laufende Arbeit im Rat und den Kommissionen zu bew\u00e4ltigen, wo es ebenfalls viel Neues auf mich zukam.<\/p>\n<p>Mit der abgeschlossenen Reorganisation des Ratskollegiums von 12 auf 9 Mitglieder wurde der Aufgabenbereich der einzelnen Ressortchefs vergr\u00f6ssert und wohl an die Grenzen f\u00fcr Freizeitpolitiker gef\u00fchrt. Der Ressortchef Soziales hat nebst der Arbeit als F\u00fcrsorgepr\u00e4sident und Pr\u00e4sident der Betriebskommission des Alters- und Pflegeheim Hofmatt auch die Mitwirkung in der Einb\u00fcrgerungskommission, die Mitwirkung als Vizepr\u00e4sident der Vormundschaftsbeh\u00f6rde, die Mitwirkung in der Subkommission des Alters- und Pflegeheimes Hofmatt, sowie Verantwortlichkeiten im Bereich Asylwesen und bei der Spitex Arth-Goldau usw. zu bew\u00e4ltigen. Zudem ist, wie f\u00fcr jedes Ratsmitglied, die aktive Teilnahme an den Gemeinderatssitzungen eine Hauptaufgabe. Hier treffen die verschiedenen Ressortchefs und damit auch oftmals verschiedene Meinungen auf einander, welche es unter fundierter Argumentation zu diskutieren gilt. Schliesslich sollen hier ja nicht einfach Bauchentscheidungen getroffen werden, sondern wohl\u00fcberlegte Beschl\u00fcsse zum Wohle aller Gemeindebewohner. Obwohl beim Eintritt ins Ratskollegium der Mantel der Parteizugeh\u00f6rigkeit abgelegt werden sollte, sind gewisse Entscheide dennoch umstritten, was dann wieder auf die jeweilige Grundhaltung schliessen l\u00e4sst. Aber genau das kann auch eine Bereicherung in der Diskussion darstellen, k\u00f6nnte doch der anders Denkende auch einmal Recht haben oder zumindest nicht ganz Unrecht.<\/p>\n<p>Meinen Schwerpunkt m\u00f6chte ich zun\u00e4chst in der F\u00fcrsorgebeh\u00f6rde setzen. Den wirklich Bed\u00fcrftigen soll auch geholfen werden. Vorwiegend betrifft es hier Ein-Elternfamilien aus Scheidungen, welche wegen der Kinderbetreuung selber nicht gen\u00fcgend Einkommen erwirtschaften k\u00f6nnen. Allein schon diese Armuts-Risikogruppe macht etwa die H\u00e4lfte aller Sozialhilfebez\u00fcger aus. Auf der anderen Seite gibt es eine Anzahl nicht so sehr um Arbeit bem\u00fchte Personen, welche an die T\u00fcre der Sozialhilfe klopfen. Hier will ich, und mit mir die F\u00fcrsorgeverwaltung Arth, welcher ich an dieser Stelle f\u00fcr ihre sehr gute Arbeit danken m\u00f6chte, alles daran setzen, um mit Auflagen und geeigneten Massnahmen, soweit es die gesetzlichen Vorgaben zulassen, diese Personen so schnell wie m\u00f6glich in die wirtschaftliche Eigenst\u00e4ndigkeit zur\u00fcck zu f\u00fchren. Gerade in solchen F\u00e4llen ist es besonders wichtig, sehr restriktiv mit dem Verteilen von Steuergeldern umzugehen, und damit einer immer mehr um sich greifenden Abholermentalit\u00e4t entgegen zu wirken.<\/p>\n<p>Ein weiterer Schwerpunkt liegt bei den bevorstehenden baulichen Ver\u00e4nderungen f\u00fcr das Alters- und Pflegeheim Hofmatt. Dazu wurde in den letzten vier Jahren vor allem in der Subkommission und dann auch im Gemeinderat viel diskutiert und geplant. Leider liegt bis jetzt noch kein definitives Bauvorhaben vor, da aktuell Entscheidungen vom Kanton noch abgewartet werden m\u00fcssen. Als Pr\u00e4sident der Betriebskommission dieses Altersheimes muss ich aber darauf dr\u00e4ngen, m\u00f6gliche Bauvorhaben schnell zu realisieren, da der derzeitige bauliche Zustand des Hofmattgeb\u00e4udes dazu dr\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Schliesslich will ich mich auch gerade bei der bevorstehenden Budgetierung f\u00fcr das Jahr 2007 f\u00fcr einen schlanken Gemeindehaushalt einsetzen, wie ich es im Wahlkampf angek\u00fcndigt habe.<\/p>\n<p>Ich gehe davon aus, dass mich vor allem die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger mit Verwurzelung zur Landwirtschaft gew\u00e4hlt haben. Nach meiner \u00dcberzeugung muss neben dem Arbeitnehmer, dem Handwerker und dem Unternehmer auch die Landwirtschaft im Gemeinderat vertreten sein. Die Rekrutierung aus der Landwirtschaft gestaltet sich aber immer schwieriger. Der Grund liegt wohl darin, dass die Arbeitsbelastung in der Landwirtschaft sehr hoch geworden ist, und eine politische T\u00e4tigkeit zeitlich kaum noch tragbar ist. Obwohl ich keineswegs Arbeit gesucht habe, bin ich bereit, f\u00fcr eine gewisse Zeit diese Mehrbelastung f\u00fcr mich und meine ganze Familie zu tragen. Ich empfinde diese Gemeinderatst\u00e4tigkeit als Dienst f\u00fcr die Bev\u00f6lkerung von Arth, Oberarth und Goldau, f\u00fcr welche ich nun meinen Beitrag leisten will. Gerne nehme ich W\u00fcnsche und Anregungen von Mitb\u00fcrgerinnen und Mitb\u00fcrgern entgegen und hoffe, wo immer m\u00f6glich, mit ihnen in Kontakt zu treten.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 21. Mai 2006 wurde Ruedi Beeler von den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern der Gemeinde Arth zum Gemeinderat gew\u00e4hlt. Am 3. Juli 2006 wurde ihm das Ressort \u00abSoziales\u00bb anvertraut. 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