{"id":649,"date":"2006-10-11T16:19:08","date_gmt":"2006-10-11T14:19:08","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=649"},"modified":"2006-10-11T16:19:08","modified_gmt":"2006-10-11T14:19:08","slug":"energie-sparen-und-erneuerbare-energie-foerdern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/energie-sparen-und-erneuerbare-energie-foerdern\/","title":{"rendered":"Energie sparen und erneuerbare Energie f\u00f6rdern"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die CVP Arth-Oberarth-Goldau will, dass das Bauregelement der Gemeinde Arth anpasst wird. Es sollen Anreize geschaffen werden, dass beim Bauen Energie gespart und\/oder das Einsetzen von erneuerbarer Energie gef\u00f6rdert wird. Beim Gemeinderat Arth wurde ein entsprechendes Begehren eingereicht.<\/strong><\/p>\n<h2>Ausgangslage<\/h2>\n<p>Der Regierungsrat des Kantons Schwyz hat in den Vernehmlassungsunterlagen zur Revision des kantonalen Planungs- und Baugesetzes die Gemeinden aufgefordert, Bauvorschriften aufzuheben, welche energetisch optimierte Bauweisen einschr\u00e4nken und energiesparende Massnahmen im Geb\u00e4udebereich behindern. Es darf aber nicht nur bei der Aufhebung solcher Hindernisse bleiben. Vielmehr ist aktiv darauf hin zu wirken, dass bei k\u00fcnftigen Bauten energie-effizient vorgegangen wird. Darunter ist das sparsame Einsetzen von Energie und die gezielte F\u00f6rderung von erneuerbaren (einheimischen) Energien zu verstehen.<\/p>\n<h2>\u00c4nderung des Baureglements<\/h2>\n<p>Die CVP Arth-Oberarth-Goldau verlangt deshalb, dass das Baureglement der Gemeinde Arth mit dieser Zielsetzung angepasst wird. Bei den baurechtlichen Bestimmungen sollen Anreize geschaffen werden, dass beim Bauen Energie gespart und\/oder das Einsetzen von erneuerbarer Energie gef\u00f6rdert wird. Diese Ziele k\u00f6nnen erreicht werden durch<\/p>\n<ul>\n<li>Minergie-Bauten,<\/li>\n<li>erneuerbare Energiesysteme (Holz, Sonne, Biogas, etc.) f\u00fcr Heizung und Warmwasser,<\/li>\n<li>W\u00e4rmeverbunde,<\/li>\n<li>etc.<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Bonuszuschlag bei der Ausn\u00fctzungsziffer<\/h2>\n<p>M\u00f6gliche Anreize f\u00fcr das Energiesparen und\/oder f\u00fcr das Einsetzen von erneuerbaren Energien k\u00f6nnen im Bauregelement mit der Gew\u00e4hrung eines Bonuszuschlages bei der Ausn\u00fctzungsziffer geschaffen werden. So k\u00f6nnte beispielsweise bei einem bestimmten Anteil des W\u00e4rmebezuges oder Warmwasserbezuges durch erneuerbare (einheimische) Energien (Holz, Sonne, Biogas, etc.), beim Einhalten des Minergie-Standards oder beim Anschluss an einen W\u00e4rmeverbund ein bestimmter (ev. gestaffelter) Ausn\u00fctzungsbonus gew\u00e4hrt werden. M\u00f6gliche Varianten sind bereits unter Art. 12a des Baureglements der Gemeinde Sattel zu finden:<\/p>\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-secondary \" style=\"text-align:left;\">\n<h3>Baureglement Sattel, Artikel 12<\/h3>\n<h4>Vorschriften im Gemeindebaureglement, die die Energieeffizienz f\u00f6rdern sollen<\/h4>\n<h5>Art. 12a\tEnergiesparmassnahmen<\/h5>\n<ol>\n<li>F\u00fcr besondere Anstrengungen zum sparsamen Einsatz der Energie und zur Verwendung einheimischer erneuerbarer Energien wird ein Ausn\u00fctzungszifferbonus auf die Ausn\u00fctzungsziffer f\u00fcr Einzel\u00fcberbauungen gem\u00e4ss Art. 27 Abs. 3 BR gew\u00e4hrt:\n<ol type=\"i\">\n<li>F\u00fcr die Realisierung eines Nahw\u00e4rmeverbundes f\u00fcr mehrere Geb\u00e4ude f\u00fcr Heizung und Warmwasser mit einem Anteil von mindestens 20 % erneuerbarer einheimischer Energie am zul\u00e4ssigen Energiebedarf betr\u00e4gt der AZ-Bonus 7 %.<\/li>\n<li>Bei einem Anteil von mind. 20 % von einheimischer erneuerbarer Energie am zul\u00e4ssigen Energiebedarf f\u00fcr Heizung und Warmwasser f\u00fcr ein Geb\u00e4ude betr\u00e4gt der AZ-Bonus 5 %.<\/li>\n<li>Wird der zul\u00e4ssige Energiebedarf f\u00fcr Heizungen und Warmwasser um mind. 20 % unterschritten, betr\u00e4gt der AZ-Bonus 5 %.<\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li>Der Ausn\u00fctzungszifferbonus ist mit dem Bonus f\u00fcr Gestaltungspl\u00e4ne (Art. 27 Abs. 3 BR) kumulierbar.<\/li>\n<li>Der zul\u00e4ssige Energiebedarf ergibt sich aus dem Grenzwert f\u00fcr den Heizenergiebedarf gem\u00e4ss \u00a7 3 der Vollzugsverordnung zur Energiesparverordnung (nGS 497a) und der Warmwasser Standardnutzung gem\u00e4ss Vollzugsordner Energie Kt. Schwyz Kap. 2 Seite 7 (Ausgabe Juli 1994).<\/li>\n<li>Der Gemeinderat kann f\u00fcr einen vereinfachten Nachweis Standardl\u00f6sungen festlegen. Hinweis: Standardl\u00f6sungen festgelegt mit GRB Nr. 75 vom 17.02.1997 (Anhang IV)<\/li>\n<\/ol>\n<\/div>\n<h2>Keine Kosten f\u00fcr die Gemeinde<\/h2>\n<p>Die vorgeschlagene Regelung l\u00f6st keine finanziellen Folgen f\u00fcr die \u00f6ffentliche Hand aus und kann von der Gemeinde im Rahmen einer Teilrevision des Baureglements rasch angegangen werden. Vielmehr aber bildet diese Anregung auf kommunaler Stufe einen wichtigen Beitrag zum Energiesparen und zur F\u00f6rderung von erneuerbaren Energien.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die CVP Arth-Oberarth-Goldau will, dass das Bauregelement der Gemeinde Arth anpasst wird. Es sollen Anreize geschaffen werden, dass beim Bauen Energie gespart und\/oder das Einsetzen von erneuerbarer Energie gef\u00f6rdert wird. 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