{"id":445,"date":"2008-03-28T12:48:07","date_gmt":"2008-03-28T11:48:07","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=445"},"modified":"2008-03-28T12:48:07","modified_gmt":"2008-03-28T11:48:07","slug":"weitere-steuersenkung-von-mindestens-10","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/weitere-steuersenkung-von-mindestens-10\/","title":{"rendered":"Weitere Steuersenkung von mindestens 10 %"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Gemeinderechnung Arth 2007 schliesst mit einem Gewinn von Fr. 2.2 Mio. Franken ab, wogegen ein Defizit von Fr. 153&#8217;000.\u2014 budgetiert war. Damit wird die im Dezember 2007 beschlossene Steuersenkung von 25 % f\u00fcr das Jahr 2008 bereits \u00fcberrollt, weil die Steuersenkung von 25 % Mindereinnahmen von nur ca. Fr. 1&#8217;750&#8217;000.\u2014 ausmachen und den Gewinn auf dem Niveau des Jahres 2007 nicht ausgleichen. Es dr\u00e4ngt sich deshalb f\u00fcr den Voranschlag 2009 abermals eine Steuersenkung von mindestens weiteren 10 % auf, wenn sich die relevanten Umst\u00e4nde bis zur Budgetgemeinde im Dezember 2008 nicht wesentlich ver\u00e4ndern. Eine solche Senkung ist umso mehr angebracht, weil eine Schwankungsreserve von nunmehr Fr. 6.1 Mio. Franken zur Verf\u00fcgung steht, weil f\u00fcr 2009 konjunkturell bedingt wiederum h\u00f6here Steuereinnahmen zu erwarten sind und weil in der Gemeinde Arth viele neue Wohnungen erstellt worden sind und weiterhin noch gebaut werden. Zudem befindet sich die Gemeinde Arth bei der Steuerfussstatistik im letzten Drittel der Gemeinden im Kanton Schwyz.<\/strong><\/p>\n<h2>Ausgangslage 2007<\/h2>\n<p>Die Gemeinde Arth hat im Jahre 2007 einen \u00dcberschuss von ca. Fr. 2.2 Mio. Franken erwirtschaftet, dies bei einem budgetierten Aufwand\u00fcberschuss von Fr. 153\u2019000.\u2014. Dieses gute Resultat ergibt sich aus h\u00f6heren Steuereinnahmen bei den nat\u00fcrlichen Personen, aus h\u00f6heren Einnahmen bei den Hand\u00e4nderungen, aus tieferen Zinskosten sowie aus weniger Ausgaben bei der Bildung und bei der Sozialen Wohlfahrt. Der Grossteil dieser f\u00fcr den Gewinn positiven Entwicklungen d\u00fcrften im Jahre 2009 und in den folgenden Jahren anhalten.<\/p>\n<h2>Steuersenkung f\u00fcr 2008<\/h2>\n<p>Anl\u00e4sslich der Budgetgemeinde vom Dezember 2007 wurde eine Steuersenkung von 25 % ab dem Jahr 2008 beschlossen. Daraus resultieren ca. Fr. 1.75 Mio. Franken weniger Steuereinnahmen.<\/p>\n<h2>H\u00f6herer Steuerertrag durch gute Konjunktur<\/h2>\n<p>Aufgrund der anhaltend guten Konjunktur ist auch f\u00fcr das Jahr 2009 von h\u00f6heren Steuereing\u00e4ngen zufolge Lohnerh\u00f6hungen und zufolge h\u00f6herem Ertrag bei den juristischen Personen auszugehen.<\/p>\n<h2>H\u00f6herer Steuerertrag durch Wohnungsbau<\/h2>\n<p>Eine noch nie da gewesene Baut\u00e4tigkeit im Wohnungsbereich in der Gemeinde Arth wird insbesondere im Hinblick auf das Jahr 2009 zufolge Zuzugs von Steuerzahlern aus anderen Kantonen Steuerzug\u00e4nge verursachen.<\/p>\n<h2>Bestehende Schwankungsreserve reicht<\/h2>\n<p>Die bereits vorhandene Schwankungsreserve (Eigenkapital) von nunmehr Fr. 6.1 Mio. Franken kann allf\u00e4llige Abweichungen vom erwarteten Steuerkurs l\u00e4ngere Zeit ausgleichen.<\/p>\n<h2>Gemeinde Arth im letzten Drittel der Steuerfussstatistik<\/h2>\n<p>Die Gemeinde Arth liegt betreffend der H\u00f6he des Steuerfusses noch immer am Schwanz der grossen Gemeinden. Nur kleine Gemeinden wie Sattel, Steinerberg, Unteriberg, Reichenburg, Rothenthurm, Morschach, Steinen, Illgau und Gersau liegen noch weiter zur\u00fcck. Die Gemeinde Arth darf im Steuerwettbewerb nicht den Anschluss verlieren.<\/p>\n<h2>Ohne Steuersenkung k\u00e4me es zur Steuerhortung<\/h2>\n<p>Das Eigenkapital der Gemeinde Arth von 6.1 Mio. Franken liegt weit \u00fcber 10 % des Gesamtaufwandes der Gemeinde Arth. Es kann nicht angehen, \u00fcber die bereits vorhandene Schwankungsreserve hinaus noch weiteres Kapital anzu\u00e4ufnen, was bei einem Beibehalten des bisherigen Steuerfusses zweifellos der Fall w\u00e4re. Dies k\u00e4me n\u00e4mlich einer unzul\u00e4ssigen Steuerhortung gleich.<\/p>\n<h2>Steuersenkung von mindestens 10 % ab 2009<\/h2>\n<p>Aus all diesen \u00dcberlegungen dr\u00e4ngt sich in der Gemeinde Arth f\u00fcr den Voranschlag 2009 bereits aus heutiger Sicht eine Steuerfussreduktion von mindestens 10 % von 160 % auf 150 %, d.h. von Fr. 700&#8217;000.\u2014, auf, und dies nota bene bei einem ausgeglichenen Budget.<\/p>\n<h2>Eventuell noch gr\u00f6ssere Steuersenkung<\/h2>\n<p>Wenn die Hochrechnungen f\u00fcr das Jahr 2008 auf die Budgetgemeinde hin noch besser ausfallen als die Rechnung 2007, k\u00f6nnte sogar noch eine gr\u00f6ssere Steuersenkung in Frage kommen.<\/p>\n<h2>Schlussfolgerung<\/h2>\n<p>Bereits aufgrund der gegenw\u00e4rtigen Situation (Stand M\u00e4rz 2008) m\u00fcsste in der Gemeinde Arth eine Steuersenkung f\u00fcr 2009 von mindestens 10 % m\u00f6glich sein. Dabei m\u00fcssten keine Gemeindeaufgaben gek\u00fcrzt oder gestrichen werden. Es m\u00fcsste zudem auch ein ausgeglichenes Budget m\u00f6glich sein. Die CVP Arth-Oberarth-Goldau wird auf die Budgetgemeinde 2008 hin dem Gemeinderat Arth einen aktualisierten Steuersenkungsantrag stellen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gemeinderechnung Arth 2007 schliesst mit einem Gewinn von Fr. 2.2 Mio. Franken ab, wogegen ein Defizit von Fr. 153&#8217;000.\u2014 budgetiert war. Damit wird die im Dezember 2007 beschlossene Steuersenkung von 25 % f\u00fcr das Jahr 2008 bereits \u00fcberrollt, weil die Steuersenkung von 25 % Mindereinnahmen von nur ca. 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