{"id":1299,"date":"2016-11-10T15:32:20","date_gmt":"2016-11-10T14:32:20","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=1"},"modified":"2016-11-10T15:32:20","modified_gmt":"2016-11-10T14:32:20","slug":"ja-zum-planungs-rahmenkredit-von-1-7-mio","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/ja-zum-planungs-rahmenkredit-von-1-7-mio\/","title":{"rendered":"Ja zum Planungs-Rahmenkredit von 1.7 Mio."},"content":{"rendered":"<p>Am Abstimmungswochenende vom 27. November 2016 ist auf Bundesebene \u00fcber die Atomausstiegsinitiative und in der Gemeinde Arth \u00fcber den Planungs-Rahmenkredit von 1.7 Mio. Franken f\u00fcr das Projekt Standortentwicklung ESP Bahnhof Arth-Goldau zu entscheiden.<\/p>\n<p>Der Vorstand der CVP Arth-Oberrat-Goldau empfiehlt die Ablehnung der Atomausstiegsinitiative, hingegen die Annahme des Planungs-Rahmenkredits von 1.7 Mio. Franken f\u00fcr das Projekt Standortentwicklung ESP Bahnhof Arth-Goldau.<\/p>\n<h2>Nein zur Atomausstiegsinitiative<\/h2>\n<p>Gem\u00e4ss der Volksinitiative \u201eF\u00fcr den geordneten Ausstieg aus der Atomenergie&#8220; (Atomausstiegsinitiative) m\u00fcsste das Kernkraftwerk (KKW) Beznau 1 innert Jahresfrist und die \u00fcbrigen vier Kernkraftwerke 45 Jahre nach der Inbetriebnahme ausser Betrieb genommen werden. Das w\u00fcrde bedeuten, dass die KKW Beznau 1 und 2 sowie das KKW M\u00fchleberg bereits im Jahre 2017 definitiv abgeschaltet werden m\u00fcssten. Das KKW G\u00f6sgen m\u00fcsste im Jahre 2024 und das KKW Leibstadt im Jahre 2029 vom Netz. Da aber die KKW in der Schweiz rund 40 Prozent des Schweizer Stroms liefern und vor allem im Winter wichtig sind (weil dann die Wasserkraftwerke weniger Strom produzieren k\u00f6nnen), stellt sich die Frage, wie diese Stromversorgungsl\u00fccke geschlossen werden kann. Denn ohne Strom geht in der Schweiz fast nichts mehr. Strom ist f\u00fcr das t\u00e4gliche Leben und f\u00fcr die Wirtschaft elementar wichtig. Der durch die Atomausstiegsinitiative bzw. durch die vorzeitige Abschaltung der KKW fehlende Strom k\u00f6nnte noch nicht durch Strom aus einheimischer erneuerbarer Energie (Photovoltaik, Biogas, Windenergie, etc.) ersetzt werden. Die einheimische erneuerbare Energie ist noch l\u00e4ngere Zeit nicht in der Lage, die entstehende L\u00fccke zu schliessen. Deshalb m\u00fcsste die Schweiz bei Annahme der Atomausstiegsinitiative die Stromversorgungsl\u00fccke mit Stromimporten decken. Das w\u00fcrde die Schweiz bei der Stromversorgung vom Ausland abh\u00e4ngig machen. Zudem m\u00fcsste ausl\u00e4ndischer Strom aus Kohlekraftwerken oder KKW bezogen werden. Strom aus Kohlekraftwerken ist wegen des umweltgef\u00e4hrdenden CO2-Ausstosses zu vermeiden. Bei den ausl\u00e4ndischen KKW h\u00e4tten wir keinerlei Einfluss auf die Sicherheit. Zudem m\u00fcssten die Betreiber der Schweizer KKW entsch\u00e4digt werden, weil sie im Vertrauen auf die bisherige Regelung investiert haben. Schliesslich w\u00e4re es technisch gar nicht m\u00f6glich, den fehlenden Strom der abgeschalteten KKW zu importieren, weil die daf\u00fcr n\u00f6tige Infrastruktur (Transformatoren, Stromleitungen, etc.) zuerst noch gebaut werden m\u00fcsste.<\/p>\n<p>Mit der Energiestrategie 2050 hat der Bundesrat einen schrittweisen und damit kontrollierten Ausstieg aus der Atomenergie vorgeschlagen. In diesem l\u00e4ngerfristigen Zeitrahmen werden die bisherigen KKW nicht mehr durch neue KKW, sondern durch Strom aus einheimischer erneuerbarer Energie ersetzt. Dazu kommen noch Energiesparmassnahmen und Effizienzsteigerung bei der Energienutzung. Allerdings r\u00e4umt diese Energiestrategie 2050 die daf\u00fcr n\u00f6tige Zeit ein und f\u00fchrt nicht wie die Atomausstiegsinitiative zu einer \u00fcbereilten Abschaltung der Schweizer KKW.<\/p>\n<p>Die Atomausstiegsinitiative weckt falsche Hoffnungen. Der Ersatz des Stroms der Schweizer KKW durch erneuerbare einheimische Energie braucht bedeutend mehr Zeit als die Initiative erm\u00f6glicht. Deshalb Nein zum \u00fcbereilten Ausstieg aus der Kernenergie und Nein zur Importabh\u00e4ngigkeit von (schlechtem) Strom aus dem Ausland. Nein zur Atomausstiegsinitiative.<\/p>\n<h2>Ja zum Planungs-Rahmenkredit von 1.7 Mio. Franken<\/h2>\n<p>Das Bahnhofareal Goldau und die weitere Umgebung muss planerisch entwickelt und hinreichend erschlossen werden. Insbesondere die brach liegenden Gewerbefl\u00e4chen brauchen eine m\u00f6gliche Perspektive. Endlich wird das Entwicklungsproblem und das Erschliessungsproblem umfassend und unter Einbindung aller Beteiligten angegangen. Das ist der einzige erfolgversprechende Weg. Wenn jeder Grundeigent\u00fcmer allein ohne Abstimmung mit der Umgebung t\u00e4tig wird, sind Blockaden und Leerl\u00e4ufe vorprogrammiert. Der \u00fcberaus wichtigen Erschliessungsfrage wird bei der Planung das n\u00f6tige Gewicht einger\u00e4umt. Geben wird dem Gemeinderat Arth mit allen eingebundenen Beteiligten die einmalige Chance, eine umfassende und ausgewogene Planung f\u00fcr das Bahnhofareal und die weitere Umgebung vorzunehmen, um damit zur bestm\u00f6glichen L\u00f6sung zu gelangen. Weil der Planungsbereich gross und facettenreich ist, kostet allein schon die Planung viel Geld, welches aber unter Ber\u00fccksichtigung des breiten Umfanges gut investiert ist. Mit der Zustimmung zum Planungs-Rahmenkredit von 1.7 Mio. Franken k\u00f6nnen der Gemeinderat und die eingebundenen Beteiligten den mit viel Initiative und Einsatz begonnen Weg f\u00fcr eine optimale Standortentwicklung des Bahnhofareals Goldau weiter f\u00fchren. Es ist h\u00f6chste Zeit dazu. Zollen wir dieser bereits sehr grossen Arbeit den n\u00f6tigen Respekt und sprechen wir dem mutigen, aber l\u00e4ngst \u00fcberf\u00e4lligen Ansinnen des Gemeinderates den erforderlichen Kredit zu. Deshalb Ja zum Planungsrahmenkredit von 1.7 Mio. Franken f\u00fcr das Projekt Standortentwicklung Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Goldau.<\/p>\n<h2>Abstimmungsparolen Vorstand CVP Arth-Oberarth-Goldau f\u00fcr den 27.11.2016<\/h2>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Atomausstiegsinitiative<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-danger \" style=\"text-align:center;\"> NEIN<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"wc-shortcodes-divider wc-shortcodes-item wc-shortcodes-divider-line-single wc-shortcodes-divider-style-solid \"  \/>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Planungs-Rahmenkredit ESP Bahnhof Arth-Goldau 1.7 Mio. Franken\t<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-success \" style=\"text-align:center;\"> JA<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Abstimmungswochenende vom 27. November 2016 ist auf Bundesebene \u00fcber die Atomausstiegsinitiative und in der Gemeinde Arth \u00fcber den Planungs-Rahmenkredit von 1.7 Mio. Franken f\u00fcr das Projekt Standortentwicklung ESP Bahnhof Arth-Goldau zu entscheiden. Der Vorstand der CVP Arth-Oberrat-Goldau empfiehlt die Ablehnung der Atomausstiegsinitiative, hingegen die Annahme des Planungs-Rahmenkredits von 1.7 Mio. 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