{"id":1257,"date":"2017-05-04T13:14:27","date_gmt":"2017-05-04T11:14:27","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=1257"},"modified":"2017-05-04T13:14:27","modified_gmt":"2017-05-04T11:14:27","slug":"ja-zu-den-energievorlagen-verantwortung-uebernehmen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/ja-zu-den-energievorlagen-verantwortung-uebernehmen\/","title":{"rendered":"Ja zu den Energievorlagen \u2013 Verantwortung \u00fcbernehmen"},"content":{"rendered":"<p>Am Abstimmungswochenende vom 21. Mai 2017 ist auf Bundesebene \u00fcber das Energiegesetz zu entscheiden. Dar\u00fcber hinaus ist \u00fcber die kantonale Volksinitiative \u00abPlusEnergiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz\u00bb und \u00fcber die Volksinitiative \u00abKeine Bevormundung der B\u00fcrger und Gemeinden\u00bb (sogenannte Kesb-Initiative) zu befinden, w\u00e4hrend auf Gemeindeebene das neue Friedhofsreglement der Gemeinde Arth zur Debatte steht.<\/p>\n<p>Der Vorstand der CVP Arth-Oberarth-Goldau empfiehlt die Annahme des Energiegesetzes, der Volksinitiative \u00abPlus-Energiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz\u00bb sowie des neuen Friedhofsreglements, w\u00e4hrend die Kesb-Initiative abzulehnen ist.<\/p>\n<h2>Ja zum Energiegesetz des Bundes, Ja zur Energiestrategie<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2017\/05\/energieeffizienz_36471926-300x202.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"202\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1260\" srcset=\"https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2017\/05\/energieeffizienz_36471926-300x202.jpg 300w, https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2017\/05\/energieeffizienz_36471926-768x516.jpg 768w, https:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2017\/05\/energieeffizienz_36471926.jpg 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 85vw, 300px\" \/>Nach dem Wasser und der Nahrung ist die Energieversorgung im heutigen Leben von entscheidender Bedeutung. Ohne Strom geht (fast) nichts mehr. Um der Schweiz weiterhin eine sichere Versorgung mit Energie zu gew\u00e4hrleisten, haben Bundesrat und Parlament die Energiestrategie 2050 beschlossen. Denn die Energieversorgung kann nicht einfach dem Zufall oder der Wirtschaft \u00fcberlassen werden. Einerseits sind die fossilen Energietr\u00e4ger nur noch beschr\u00e4nkt verf\u00fcgbar. Und sie verursachen den problematischen Klimawandel. Der Atomstrom ist mit gewaltigen Problemen behaftet, sodass niemand mehr ernsthaft auf neue Atomkraftwerke setzen kann. Deshalb ist dringend eine eigentliche Energiestrategie angesagt. Danach ist der Bau neuer Kernkraftwerke verboten. Der bisherige Energieverbrauch ist zu senken, die Energieeffizienz ist zu erh\u00f6hen, und die Produktion erneuerbarer Energie ist zu steigern. Vor allem bei den bestehenden Geb\u00e4uden liegt ein grosses Energiesparpotenzial. Hier kann 25 Prozent des Energiebedarfes mit bereits bestehender Technik und ohne Komfortverlust eingespart werden. Auch bei den Fahrzeugen und bei den Elektroger\u00e4ten soll und kann der Energieverbrauch weiter gesenkt werden. Erneuerbare Energie soll gef\u00f6rdert werden (Strom aus Sonnenenergie, Wind, Biomasse, Geothermie, Wasserkraft). Erste Massnahmen gelten bis 2035. Anschliessend sind je nach Bedarf weitere Massnahmen zu beschliessen, wor\u00fcber wieder abgestimmt werden kann. Mit der Energiestrategie des Bundes kann der Energieverbrauch gesenkt, die Abh\u00e4ngigkeit vom Ausland reduziert und die einheimische erneuerbare Energie gest\u00e4rkt werden. Damit werden Arbeitspl\u00e4tze im Inland geschaffen. Die Wertsch\u00f6pfung bleibt in der Schweiz und erh\u00f6ht den Wohlstand. Es gibt zur Energiestrategie des Bundes keine vern\u00fcnftige Alternative. Es ist h\u00f6chste Zeit, dass wir hier das \u00abMesserheft in die Hand nehmen\u00bb. Das schulden wird insbesondere unseren Nachfahren. Wir d\u00fcrfen nicht weiter auf \u00abAbbruch\u00bb hinarbeiten bzw. auf \u00abnach mir die Sintflut\u00bb. Wir m\u00fcssen hier die Verantwortung \u00fcbernehmen und weitsichtig handeln. Deshalb Ja zum Energiegesetz des Bundes.<\/p>\n<h2>Ja zur Volksinitiative \u00abPlusEnergiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz\u00bb<\/h2>\n<p>Die Geb\u00e4ude verursachen 40 Prozent unseres gesamten Energieverbrauches. Es besteht offenkundig ein grosses Sparpotenzial. Allein mit der heute verf\u00fcgbaren Technik kann bei den bestehenden Geb\u00e4uden 25 Prozent des Energieverbrauches eingespart werden. Hier setzt die Volksinitiative der CVP des Kantons Schwyz \u00abPlusEnergiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz\u00bb an. Sie verlangt, dass neue Geb\u00e4ude den eigenen Energiebedarf decken m\u00fcssen (PlusEnergiehaus) und dass die bereits bestehenden Geb\u00e4ude energetisch saniert werden. Damit schaffen wir Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr das Gewerbe und reduzieren im Energiebereich unsere Auslandabh\u00e4ngigkeit. Das PlusEnergiehaus rentiert je nach den F\u00e4higkeiten des Planers sofort oder sp\u00e4testens nach wenigen Jahren. Da der Schwyzer Regierungsrat und die Mehrheit des Kantonsrates in der Energiefrage nichts machen wollen, muss der Stimmb\u00fcrger aktiv werden. Es ist h\u00f6chste Zeit, in der wichtigen Energiefrage eine aktive Rolle zu \u00fcbernehmen und unsere k\u00fcnftige Energieversorgung nicht bloss dem Zufall zu \u00fcberlassen. Das schulden wir unseren Kindern. Deshalb Ja zur Volksinitiative \u00abPlusEnergiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz\u00bb.<\/p>\n<h2>Nein zur Kesb-Initiative<\/h2>\n<p>Das neue Kindes- und Erwachsenenschutzrecht ist seit 2013 in Kraft. Seither haben zwei vom Kanton organisierte Kindes- und Erwachsenenschutzbeh\u00f6rden (Kesb) die entsprechenden Aufgaben auf kantonaler Ebene \u00fcbernommen. Zu Beginn gab es erhebliche Verz\u00f6gerungen bzw. Pendenzen bei der Bearbeitung der F\u00e4lle, weil die Gemeinden die vormals vormundschaftlichen F\u00e4lle kurz vor dem Rechtswechsel vom Vormundschaftsrecht zum Kindes- und Erwachsenenschutzrecht teilweise nicht mehr aktiv bearbeitet haben. Zudem mussten die neu geschaffenen Beh\u00f6rden zuerst zu einem geordneten Arbeitsablauf finden. Auch haben die neuen Beh\u00f6rden oft den Ton mit den Betroffenen und Angeh\u00f6rigen nicht gefunden und die erforderliche Zusammenarbeit mit den F\u00fcrsorgebeh\u00f6rden der Gemeinden nicht gesucht, was viele Leute aufgebracht und verunsichert hat. Das fehlerhafte Verhalten der Kesb hat sich mittlerweile deutlich gebessert. Zudem ist im Kanton Schwyz ein parlamentarischer Vorstoss h\u00e4ngig, gem\u00e4ss dem eine zwingende Zusammenarbeit zwischen den Kesb und den Gemeinden (F\u00fcrsorgebeh\u00f6rden) formell eingerichtet werden soll. Schliesslich hat auch der Bundesrat gemerkt, dass es beim materiellen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht M\u00e4ngel hat, welche zu beheben sind. Mit der von Pirmin Schwander aufgegleisten Volksinitiative \u00abKeine Bevormundung der B\u00fcrger und Gemeinden\u00bb (Kesb-Initiative) soll erreicht werden, dass k\u00fcnftig nicht mehr der Kanton f\u00fcr die Kesb verantwortlich ist, sondern die Gemeinden. Einerseits lehnen aber die Gemeinder\u00e4te aller Gemeinden die \u00dcbernahme der Kesb ab. Sie w\u00e4ren schlichtweg \u00fcberfordert, eine solche Fachbeh\u00f6rde einzusetzen und zu beaufsichtigen. Andererseits w\u00fcrde sich mit der \u00dcbertragung der Zust\u00e4ndigkeit auf die Gemeinden an den Fehlern am materiellen Kindes- und Erwachsenenschutzrecht (= Bundesrecht) nichts \u00e4ndern. Die Absicht von Pirmin Schwander, die Fehler beim Kindes- und Erwachsenenschutzrecht zu beheben, ist ehrenwert. Allerdings ist der von ihm vorgeschlagene Weg mit dem Wechsel der Zust\u00e4ndigkeit auf die Gemeinden nicht tauglich. Allein das materielle Bundesrecht ist zur Behebung der bisher erkannten M\u00e4ngel zu \u00e4ndern. So zum Beispiel sollten bei der Einsetzung der Beist\u00e4nde prim\u00e4r die Familienangeh\u00f6rigen infrage kommen. Deshalb ist die Kesb-Initiative abzulehnen.<\/p>\n<h2>Ja zum neuen Friedhofsreglement der Gemeinde Arth<\/h2>\n<p>Das bisherige Friedhofsreglement ist nicht mehr zeitgem\u00e4ss. Das Verh\u00e4ltnis von Erdbestattung zur Urnenbestattung hat sich massiv verschoben. Wenn beim Verstorbenen und bei den Angeh\u00f6rigen die finanziellen Mittel fehlen, kommt die Gemeinde f\u00fcr eine schickliche Bestattung eines Verstorbenen auf. Die F\u00f6rderung der Kremation mit einem Gemeindebeitrag von 200 Franken ist nicht mehr n\u00f6tig und kann deshalb gestrichen werden. Mit dem neuen Reglement kann den Bed\u00fcrfnissen und W\u00fcnschen der Hinterbliebenen entsprochen werden. Deshalb Ja zum neuen Reglement \u00fcber das Bestattungs- und Friedhofswesen.<\/p>\n<h2>Abstimmungsparolen Vorstand CVP Arth-Oberarth-Goldau f\u00fcr 21. Mai 2017<\/h2>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Energiegesetz (Energiestrategie)<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-success \" style=\"text-align:center;\"> JA<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"wc-shortcodes-divider wc-shortcodes-item wc-shortcodes-divider-line-single wc-shortcodes-divider-style-solid \"  \/>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Volksinitiative PlusEnergiehaus \u2013 das Kraftwerk f\u00fcr den Kanton Schwyz<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-success \" style=\"text-align:center;\"> JA<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Kesb-Initiative<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-danger \" style=\"text-align:center;\"> NEIN<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<hr class=\"wc-shortcodes-divider wc-shortcodes-item wc-shortcodes-divider-line-single wc-shortcodes-divider-style-solid \"  \/>\n<div class=\"wc-shortcodes-row wc-shortcodes-item wc-shortcodes-clearfix\">\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-three-fourth wc-shortcodes-column-first \">Friedhofsreglement der Gemeinde Arth<\/div>\n<div class=\"wc-shortcodes-column wc-shortcodes-content wc-shortcodes-one-fourth wc-shortcodes-column-last \">\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-success \" style=\"text-align:center;\"> JA<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Abstimmungswochenende vom 21. 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