Was soll man zu diesem Chaos, in das wir uns hineingeritten haben, noch sagen?

Vielleicht sollten wir auf die Praktiker wie Ärzte hören, die sagen, man solle nur Leute testen, die auch tatsächlich Symptome haben. Vielleicht nähme dann der Spuk über Nacht ein Ende und wir könnten alle wieder ein normales Leben ohne täglich neu geschürte Angst und Panik führen.

Vielleicht müssten wir uns auch mit den wirklichen Fallzahlen beschäftigen: Die Sterblichkeit von Corona liegt nämlich zwischen 0.15 und 0.3%. Dies entspricht einer stärkeren Grippe.

Natürlich gab und gibt es Risikogruppen, die einen speziellen Schutz nötig machen, aber die grösste Mehrheit ist NICHT betroffen und wird trotzdem schikaniert und beinahe eingesperrt.

Von den wirtschaftlichen Folgen, die uns erst bevorstehen, will ich hier gar nicht sprechen.

Kürzlich hat Andreas Thiel an einem Vortrag im Modelhof die 10 Gebote auf eine höchst interessante Art ausgelegt. Er hat dann am Schluss auch den Bogen zu Corona gemacht und meinte, aus dem «Du sollst nicht töten» ist im Corona-Gottesstaat Schweiz ein «du darfst nicht sterben» geworden.

Auch bei einer normalen Grippe gibt es jeweils Todesopfer zu beklagen, nur wird nicht täglich darüber berichtet. Schon immer galten gewisse Hygiene-Massnahmen in Bezug auf die Grippe: Abstand, Körperkontakt vermeiden, Hände waschen usw.

Was soll nun anders sein gegenüber früher?

Risiko gehört zum Leben. Dagegen helfen keine Vollkaskomentalität und auch kein Machbarkeitswahn. Jeder muss SEIN eigenes Risiko wieder selber einschätzen lernen.

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Siehe auch:
Brief eines Psychiaters bei Stricker.tv