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Geschichte
Im Jahr 1810 gründete Josef Leonard Ulrich am heutigen Standort eine Kupferschmiede. Weitere Mitglieder der Familie Ulrich gründeten im Hinterhof eine Schlosserei, welche sich später
auf eine Kochherd- & Kassenfabrik spezialisierte und sogar an der Weltausstellung im Jahre 1883 teilnahm.
Die Kupferschmiede wurde durch Anton Ulrich-Kennel weitergeführt.
Anton
Ulrich-Deschwanden gliederte seiner Kupferschmiede eine Bauspenglerei an, welche auch Flachdacharbeiten und Sanitäre Installationen ausführte.
Die Gründung des Haushaltgeschäftes geht auch auf diese Jahre zurück.
Anton Ulrich-Bass führte das alte Handwerk des Kupferschmiedes weiter.
Bei der Geschäftsübernahme von Anton Ulrich-Weber
konzentrierte man sich auf die Bauspenglerei, Flachbedachungen, Blitzschutz und Sanitäre Installationen. Bei der Strassenkorrektur im Jahr 1970 wurde das geschichtsträchtige Geschäftshaus (ohne Werkstatt)
abgerissen und durch ein Wohn- und Geschäftshaus ersetzt. Auch das Haushaltgeschäft wurde im neuen Geschäftshaus weitergeführt.
Im Jahr 1987 übernahm Anton Ulrich-Speck die Firma. Die Abteilung Sanitäre
Installationen wurde aufgelöst. 1992 wurde das Ladenlokal komplett umgebaut und vergrössert. 1999 wird aus der Einzelfirma die Anton Ulrich GmbH. Das Wohn- und Geschäftshaus erfuhr man im Jahr 2006 eine
Aussenrenovation, zugleich wurde ein Veloraum angebaut und ein direkter Zugang zur Tiefgarage der UAK konnte realisiert werden. Die eigentliche Werkstatt, das Herzstück der Firma, befindet sich immer noch im
selben Gebäude wie zur Gründungszeit 1810.
Wissenswertes und Anektoden
1899: Werbung für Petrol-Heizöfen und Koch-Apparate
1910: Spezial-Katalog für Wascheinrichtungen
Name des Geschäftes „Ulrich’s Schlosserei, Kupferschmiede und Installationsgeschäft, Arth (Schweiz)“
1910: Bauspenglerei: Spezialität: Holzcement- und Blechbedachungen
1916: Kupferschmiede, Bauspenglerei, Sanitäre Installationen, Badezimmer und Closetanlagen, Grosses Lager an Haushaltungsartikeln und Berndorf Silberwaren.
1939 schrieb Anton Ulrich-Bass: „Militärdienst – ohne dass mir dabei geschäftliche Vorteile erwachsen wären“
z. B. 1933/1944 Inserate im Programmheft des Theaters Arth
ca. 1950: Werbung unter anderem auch für Schlittschuhe und Schlitten
2. Sept. 1968: Dokument von Anton Ulrich-Weber in der Turmkugel der Kappelle St. Georg in Arth: Regiestunde Meister Fr. 11.50, Spengler Fr.10.80 / Kupferpreis pro
Kilo Fr. 12.50 / Arbeitszeit 10 Std/Tag und Samstagvormittag / Kinderzulagen 52 Rappen pro Stunde für 4 Kinder
1968: Aerger mit der Denkmalpflege bei der Kappelle St. Georg: Fast hätten die neu montierten Kupferbleche im Betrag von Fr. 2500.00 wieder abgerissen werden müssen, damit
es aussieht wie früher.
1997: Dokument von Anton Ulrich-Speck in der Turmkugel der Kappelle St. Georg in Arth: Kupferpreis pro Kilo Fr. 4.50
der Uebernahme „Kupfertoni“: Grossvater A.Ulrich-Bass wurde „sternshagelverruckt“ wenn er diesen Namen hörte, Vater A. Ulrich-Weber hörte ihn gar nicht gerne und ich A.
Ulrich-Speck sehe das Ganze als Werbung an, ist doch Kupfer mit zur Zeit einem Kilopreis von Fr.9.80 unser „edelstes Metall“
Als Politiker vertraten die Ulrich’s das liberale Gedankengut. A. Ulrich-Bass und A. Ulrich-Weber waren im Gemeinderat vertreten, aber auch in verschiedensten
Kommissionen waren oder sind die Ulrich’s anzutreffen.
Feuerwehr und Ulrich konnte man in einem Atemzug nennen, drei Generationen Ulrich leiteten als Oberkommandanten die Feuerwehr der Gemeinde Arth und als kantonale
Feuerwehrinstruktoren führten sie so manchen Feuerwehrler in die Kunst des Löschens ein! A. Ulrich-Bass bekleidete zudem noch das Amt des kantonalen Feuerwehrinspektors und A. Ulrich-Weber war Präsident
des Kantonalen Feuerwehrverbandes.
Schützenverein, Turnverein, Klausengesellschaft, Gewerbeverein, Hummelzunft, Theatergesellschaft, Rigi-Schiessen, Jassclub, Feuerwehrverein und es sind der Vereine noch
nicht alle, in denen die Ulrich’s meist an vorderster Front mit dabei waren und so die Vereinstätigkeit im Dorf Arth nachhaltig mitgestalteten.
Die Frauen: für diese 200 Jahre brauchte es natürlich tolle, liebe und manchmal auch geduldige Frauen, die das Schiff auch durch starken Wellengang führten. Die Familie, das Haushaltgeschäft, die Mithilfe in der Spenglerei und dazu auch noch in den verschiedensten Vereinen tätig, so trugen sie einen grossen Teil zum 200-jährigen Bestehen bei – DANKE
2010:
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