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20.11.2017 : 20:57 : +0000

Wanderung Goldau-Unter-Spitzibüel-Gnipen-Sattel

Ab Goldau SBB benützen wir die Unterführung und orientieren uns an den Wegweisern. Durch den Ausgang Nord gelangt man zur Centralstrasse, der man bis zur Einmündung in die Parkstrasse folgt. Diese wird durchquert, und wir gelangen so in die Rossbergstrasse (Wegweiser). Durch eine Neusiedlung gelangen wir in die Bergstrasse, die ebenfalls überschritten wird. Die Bergweg-Richtungspfeiler weisen uns den Weg. Nach dem Areal der Seilbahnbaufirma Garaventa beginnt die Steigung. Wir wandern am Rande des Heimwesens Tennmatt bis zum Bach; beim Brücklein wird die Seite gewechselt. In kurzer Zeit erreicht man den Härzigwald. Dieser dient als Schutz vor Steinschlag und Rüfen für die am Fusse verlaufende SBB-Linie Goldau-Zug. Uns bietet er bei grosser Hitze angenehmen Schatten. Auf dem in verschiedenen Kehren angelegtem Wanderweg wird das Heimwesen Spitzibüel erreicht. Unterhalb der Gebäude gelangt man zur Flurstrasse, die Goldau mit den Bauernhöfen im Spitzibüel verbindet. Dort halten wir uns links, und die Strasse führt uns in kürzester Zeit zum nächstem Wegweiser. Die asphaltierte Strasse lassen wir gerne hinter uns. Hart neben dem Bächlein ansteigend, treten wir in die Alp ein. Nach links haltend wir der Grat erreicht, dem wir bis zum Ochsenboden auch folgen. Links sehen wir nun fast die ganze Rigikette und einen Tel des Zugersees, rechter Hand tritt das ganze Bergsturzgebiet in unser Blickfeld. Am 2. September 1806 lösten sich hier ca.

3 000 000 m3 Fels und begruben das ganze Dorf Goldau unter sich. 457 Menschen wurden dabei verschüttet. Nach der Chronik von Dr. Zay waren alle Anzeichen vorhanden, dass der Berg einmal herabkommen würde. An der Abrissstelle auf dem Gnipen bildeten sich Gräben, die Tannen standen schief und man hörte auch das Knirschen und das Reiben der Felsen. Niemand aber glaubte an eine Katastrophe. Eine Evakuierung fand nicht statt - darum mussten soviele Einwohner das Leben lassen. Beim Ochsenboden zweigt der Wanderweg über den Zugerberg ab. Der Weg wird nun etwas steiler, und immer neben dem Wald, auf der offenen Weide, gelangen wir zu Pt. 1383. Bei unserer Rast, werfen wir auch einen Blick ins Aegerital. Vor uns präsentiert sich die ganze Rigikette und uns zu Füssen Goldau.