{"id":6557,"date":"2024-08-27T12:27:29","date_gmt":"2024-08-27T10:27:29","guid":{"rendered":"https:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/?p=6557"},"modified":"2024-08-27T12:27:29","modified_gmt":"2024-08-27T10:27:29","slug":"parolen-zur-abstimmung-vom-22-september-2024","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/parolen-zur-abstimmung-vom-22-september-2024\/","title":{"rendered":"Parolen zur Abstimmung vom 22. September 2024"},"content":{"rendered":"<h2>Eidgen\u00f6ssische Vorlagen<\/h2>\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-secondary \" style=\"text-align:left;\">\n<strong style=\"background-color: green; color: white;\">JA<\/strong> zur BVG-Reform\n<\/div>\n<p>Die steigende Lebenserwartung und die tiefen Zinsen f\u00fchren dazu, dass wir den Mindestumwandlungssatz dringend von 6.8 Prozent auf 6% Prozent reduzieren m\u00fcssen \u2013 sonst k\u00f6nnen die Leistungen nicht finanziert werden. Wenn wir bei einem gegebenen Guthaben eine viel l\u00e4ngere Rentenbezugsdauer haben, reicht das angesparte Kapital nicht. Und genau das ist das Problem, das gel\u00f6st werden muss. Die Absicht ist nicht, die Renten zu senken \u2013 im Gegenteil. Das gelingt aber nur, wenn wir in der Lebensarbeitszeit mehr Altersguthaben ansparen, das wir nachher auf die l\u00e4ngere Rentenbezugsdauer verteilen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bleibt der Satz bei 6,8 Prozent, dann bezahlen die Arbeitnehmer die Differenz zu Gunsten der Rentner. Das ist systemwidrig und h\u00f6chst unfair. Wenn die Gewerkschaften hier lamentieren, ist das nichts als Show. Denn bei allen Versicherten, die im BVG \u00fcberobligatorisch versichert sind, betr\u00e4gt der Umwandlungssatz im Schnitt rund 5,3 Prozent. Weil die Senkung nur den Mindestumwandlungssatz f\u00fcr das obligatorische Altersguthaben betrifft, sind rund 85 Prozent der Versicherten von der Senkung nicht betroffen. Auch nicht betroffen sind die Rentnerinnen und Rentner. Ihre Renten sind garantiert. Ebenfalls nicht betroffen von der Senkung des Umwandlungssatzes sind zudem all jene, welche die Altersleistung bei der Pensionierung als Kapital und nicht als Rente beziehen. <\/p>\n<p>Das Reformpaket umfasst einen Ausbau der von Lohnabz\u00fcgen betroffenen Lohnsumme. K\u00fcnftig soll die berufliche Vorsorge schon ab einem Jahreslohn von 19 845 Franken obligatorisch sein, statt wie bisher ab 25\u2019725 Franken. Die Vorlage sieht neu einen generellen Koordinationsabzug von 20 Prozent des Einkommens vor. Somit sind nun neu 80 Prozent des Jahreslohns obligatorisch versichert. Mit diesen \u00c4nderungen sind vor allem Teilzeitarbeiter und Geringverdiener besser abgesichert. Zudem werden neu die Einkommen addiert. Jemand, der mehrere Stellen mit kleinem Einkommen hat, \u00fcberschreitet heute bei keiner Stelle die Eintrittsschwelle. Werden neu die Einkommen zusammengez\u00e4hlt, profitieren viel mehr Arbeitnehmer von der beruflichen Altersvorsorge. <\/p>\n<p>Heute betragen die Abz\u00fcge f\u00fcr das BVG je nach Alter zwischen 7 und 18 Prozent. K\u00fcnftig werden es 9 Prozent f\u00fcr Personen zwischen 25-44 Jahren und 14 Prozent ab 45 Jahren sein. Dies erh\u00f6ht die Chancen f\u00fcr \u00e4ltere Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt erheblich. Ein 65-j\u00e4hriger Arbeitnehmer ist nachher gleich \u00abteuer\u00bb wie heute ein 45-j\u00e4hriger! Das ist eine markante Verbesserung der heutigen Situation.<\/p>\n<p>Und um die geringere Rente durch die Senkung des Umwandlungssatzes abzufedern, werden Zuschl\u00e4ge je nach Altersguthaben ausgerichtet. Personen mit tiefen Sparguthaben erhalten mehr Ausgleich \u2013 das ist sozial und fair. <\/p>\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-secondary \" style=\"text-align:left;\">\n<strong style=\"background-color: red; color: white;\">NEIN<\/strong> zur Biodiversit\u00e4tsinitiative\n<\/div>\n<p>Die Biodiversit\u00e4t ist nur eines von drei Anliegen, das die Initianten erreichen wollen. Nebst dem Ausscheiden von 30 Prozent unserer Landesfl\u00e4che f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t, sollen Landschaften, Ortsbilder, geschichtliche St\u00e4tten sowie Natur- und Kulturdenkm\u00e4ler zu offiziellen und damit praktisch unantastbaren Schutzobjekten erkl\u00e4rt werden. Was dies f\u00fcr die k\u00fcnftige Baut\u00e4tigkeit in unserer Gemeinde und im heute noch unverbauten Land bedeutet, l\u00e4sst sich unschwer erahnen. Bereits heute ist das Bauen in schutzw\u00fcrdigen Geb\u00e4uden oder Ortsteilen sowie ausserhalb des Baugebiets ein H\u00fcrdenlauf.<\/p>\n<p>Dass eine intakte Biodiversit\u00e4t eminent wichtig ist, wissen wir alle bestens. Diese Initiative bringt jedoch in Bezug auf den Artenschutz rein gar nichts, da sie nur an der Fl\u00e4che ansetzt und nicht an der Qualit\u00e4t dieser Fl\u00e4chen. Einmal mehr schiesst eine aus \u00d6ko-Kreisen lancierte extreme Initiative grossmehrheitlich auf die Bauern und die inl\u00e4ndische Nahrungsmittelproduktion. <\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist die nach wie vor masslose Zuwanderung und die damit verbundene Zubetonierung der Landschaft, die gr\u00f6sste Gefahr f\u00fcr die Biodiversit\u00e4t. Weil sich die Mitte-links-Mehrheit in Bundesrat und Parlament weigert, den Verfassungsauftrag zur Steuerung der Zuwanderung umzusetzen, kommen jedes Jahr rund 100\u2019000 Personen zus\u00e4tzlich in unser Land. Um Wohnraum f\u00fcr immer mehr Menschen zu bauen, w\u00e4chst die Siedlungsfl\u00e4che gem\u00e4ss Bund t\u00e4glich um fast acht Fussballfelder. Es werden t\u00e4glich riesige Gr\u00fcnfl\u00e4chen zerst\u00f6rt \u2013 auf Kosten der Landwirtschaft, der Ern\u00e4hrungssicherheit und auf Kosten der Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bereits heute sind 56.9% der Fl\u00e4che der Schweiz unproduktive Gebiete und Wald. Z\u00e4hlt man die Alpungsgebiete dazu, die nicht zur landwirtschaftlichen Nutzfl\u00e4che z\u00e4hlen, kommen nochmals 12% dazu. Somit sind beinahe 70% unserer Landesfl\u00e4che gesch\u00fctzt und stehen der Artenvielfalt zur Verf\u00fcgung. Mit der Annahme der Initiative w\u00e4ren eine Weiterentwicklung des Tourismus sowie Freizeitaktivit\u00e4ten in der Natur stark eingeschr\u00e4nkt. Der Ausbau der erneuerbaren Energien, vor allem k\u00fcnftige Wasserbauprojekte, w\u00e4ren bei der Annahme der links-extremen Biodiversit\u00e4ts-Initiative gef\u00e4hrdet. Denn die Standorte befinden sich fast ausnahmslos in Gebieten mit Schutzstatus. Zudem w\u00fcrde die Wald- und Holznutzung massiv eingeschr\u00e4nkt. <\/p>\n<h2>Vorlage auf kantonaler Ebene<\/h2>\n<div class=\"wc-shortcodes-box wc-shortcodes-item wc-shortcodes-content wc-shortcodes-clearfix wc-shortcodes-box-secondary \" style=\"text-align:left;\">\n<strong style=\"background-color: green; color: white;\">JA<\/strong> zur Ausgabenbewilligung f\u00fcr die Realisierung eines neuen Verwaltungs- und Sicherheitszentrum Kaltenbach\n<\/div>\n<p>Auf dem kantonseigenen Grundst\u00fcck im Kaltbach besteht die M\u00f6glichkeit, ein neues Verwaltungs- und Sicherheitszentrum zu errichten, welches nicht nur die verschiedenen ausgewiesenen Bed\u00fcrfnisse der Kantonsverwaltung abdeckt, sondern synergiebringend auch gleich noch eine neue, gemeinsam mit dem Kanton Zug betriebene Polizeieinsatzleitzentrale sowie neue Lokale f\u00fcr die St\u00fctzpunktfeuerwehr und den Rettungsdienst umfasst. Der Neubau erm\u00f6glicht die zw\u00f6lf \u00fcber den gesamten Talkessel verstreuten Verwaltungsstandorte und teuer angemieteten R\u00e4umlichkeiten aufzuheben. Der zentrale Standort an der H8 am Dorfeingang von Schwyz ist ideal zu erreichen, erh\u00f6ht die B\u00fcrgerfreundlichkeit und erlaubt eine effizientere Verwaltungsf\u00fchrung ohne weiteren Stellenausbau.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eidgen\u00f6ssische Vorlagen JA zur BVG-Reform Die steigende Lebenserwartung und die tiefen Zinsen f\u00fchren dazu, dass wir den Mindestumwandlungssatz dringend von 6.8 Prozent auf 6% Prozent reduzieren m\u00fcssen \u2013 sonst k\u00f6nnen &hellip; <a href=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/svp\/parolen-zur-abstimmung-vom-22-september-2024\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eParolen zur Abstimmung vom 22. 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