Einweihung Erweiterung Schulanlage Sonneg Goldau 11./12. September 1999

Von der ursprünglichen Broschüre zur Festschrift
Bruno Gehrig
Bruno Gehrig
Wenn zur Einweihung der Erweiterung der Schulanlage Sonnegg Goldau die Absicht dahin ging, eine kleine Broschüre herauszugeben, so wollte damit die Schulhausbaukommission und die Gemeindebehörde die Gelegenheit wahrnehmen, das gelungene Bauwerk, welches einen Schulhausneubau, eine freistehende neue Doppelturnhalle, eine Aula sowie eine Neuanlegung der Aussenanlagen umfasst, in Wort und Bild festzuhalten.

Nachdem die Erweiterung der Schulanlage Sonnegg ein Kostenvolumen von immerhin rund 15 Millionen Franken ausgelöst hat, wurde dieses Bauobjekt im Volke nicht ganz unberechtigt als eines der bedeutendsten Bauwerke der Gemeinde in den letzten Jahrzehnten bezeichnet. Sowohl im Vorfeld der Planung als auch während der Bauphase wurde dieses Schulobjekt von vielen kleinen Mosaiksteinchen geprägt, die es wert sind, niedergeschrieben zu werden. Ein chronologischer Abriss – angefangen vom Bedürfnis zur Schaffung von Schulraum bis hin zur offiziellen Übergabe und Einweihung dieser neuen Schulanlage – dürfte für die Bürgerschaft von Interesse sein.

Gemeindeschreiber Bruno Gehrig (Mitglied der Schulhausbaukommission) wurde ersucht, die wichtigsten Aspekte und Begebenheiten im Zusammenhang mit dem Erweiterungsprojekt Schulanlage Sonnegg Goldau zusammenzutragen und in eine Schrift zu kleiden. Bei der Festlegung des entsprechenden Konzeptes und aufgrund von angestellten Recherchen bestätigte sich je länger je mehr, dass der Schulkreis Goldau an sich auf eine bewegte schulbezogene Entwicklung zurückblicken kann. In all den vielen Jahrzehnten – seit der Einführung der Primarschule in Goldau – gab es im Hinblick von geeigneten Schulräumen immer wieder Engpässe und Probleme, die vernünftigen und vertretbaren Lösungen zugeführt werden mussten. Wenn man bedenkt, unter welchen Voraussetzungen schlussendlich die Schulanlage Sonnegg im Jahre 1928-1930 erstellt wurde, so erachtete es der Verfasser als richtig, die interessante Entwicklung im Schulort Goldau in geraffter Form bis zum heutigen Tag aufzuarbeiten. So ist schlussendlich aus einer ursprünglich geplanten bescheidenen Broschüre eine kleine Festschrift über den Schulort Goldau entstanden.

Möge diese Festschrift den Weg zu vielen schulinteressierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern finden, verbunden mit einem herzlichen Dankeschön an all jene, welche in irgend einer Form dazu beigetragen haben, diese Festschrift zu ermöglichen.

Bruno Gehrig, Gemeindeschreiber, Arth


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