| Einweihung Erweiterung Schulanlage Sonneg Goldau 11./12. September 1999 | |
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Vorwort des Gemeindepräsidenten |
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Adrian Kennel
Dr. jur. |
| Der Bau der neuen Schulanlagen in Goldau
war für die Gemeinde Arth ein sehr grosses Unterfangen.
Die Vorarbeiten begannen im Herbst 1994 mit einem Antrag an den Gemeinderat, welcher am 2. Januar 1995 die entscheidende Weichenstellung vornahm. Nachdem verschiedene Möglichkeiten geprüft worden waren, kam der Gemeinderat zum Entschluss, im Schulkreis Goldau zusätzlichen Schulraum zu schaffen. Ein Anbau beim alten Schulhaus in Goldau wie auch eine Aufstockung des Feuerwehrgebäudes in Oberarth wurden als weniger taugliche Lösungen verworfen. Mit der Verwirklichung des Schulraumprojektes Sonnegg wurden mehrere Ziele verfolgt. So sollte auch die lang anstehende Sanierung des Schulhausplatzes realisiert und damit ein Platzangebot für grössere Anlässe und Veranstaltungen geschaffen werden. Den Sportvereinen wollte man ein verbessertes Turnhallenangebot zur Verfügung stellen. Die Durchführung eines öffentlichen SIA-Wettbewerbes, an welchem 45 Teilnehmer Projekte einreichten, hat alle möglichen Lösungen aufgezeigt, die für eine Erwei- terung der Schulanlage in Goldau in Frage kamen. Das schliesslich ausgeführte Siegerprojekt erfüllt die Anforderungen optimal. Es ist zweckmässig, kostengünstig und der örtlichen Situation angepasst und stellt eine dauerhafte und bedarfsgerechte Lösung dar. Die Stimmbürgerschaft hat in zwei Volksabstimmungen am 25. Juni 1995 und am 19. Mai 1996 (Projektkredit, Baukredit) klar Ja zu den neuen Schulanlagen gesagt und schliesslich noch den Einbau einer Holzschnitzelheizung beschlossen. Die Bauarbeiten konnten am 22. August 1997 mit dem Spatenstich beginnen. Insgesamt stand für die Bauten ein Kredit von über 15 Millionen Franken zur Verfügung. Wir dürfen heute mit Stolz sagen, dass während der Planungs- und Bauzeit das Projekt nicht nur optimiert worden ist, sondern wir mit den bewilligten Steuergeldern haushälterisch umgegangen sind und die Baukosten deutlich niedriger halten konnten als ursprünglich angenommen. Ich danke allen, die zum Bau der neuen Schulanlagen in Goldau beigetragen haben, insbesondere unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern für die Bereitstellung der finanziellen Mittel, dem Gemeinde- und Schulrat für ihre zukunftsgerichteten Entscheide sowie der Lehrerschaft und den Schülerinnen und Schülern für ihr positives Mitwirken. Der Tag der Einweihung ist ein bedeutender Tag für die Gemeinde Arth und vor allem für die Dorfschaft Goldau. Was hier verwirklicht wurde, ist für die Gemeinde Arth ein Generationenwerk, das Goldau mitprägen wird. Es ist ein Werk für die Jugend und damit eine Investition für die Zukunft. Es setzt ein Zeichen dafür, dass die Behörden und Bevölkerung unserer Gemeinde an die Zukunft glauben und am Schluss des 20. Jahrhunderts mit Zuversicht und Optimismus ins 21. Jahrhundert blicken kann. Dr. iur. Adrian Kennel
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