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| Sozialdemokratische Partei |
NEIN zum übertriebenen Autobahn-Ausbau
Am kommenden 8. Februar stimmen wir über verschiedene eidgenössische und kantonale Vorlagen ab. Während die SP Arth-Goldau die drei eidgenössischen Vorlagen ablehnt, empfiehlt sie der Kantons-, der Bezirks- und der Gemeindevorlage zuzustimmen.
Nein zum Avanti Gegenvorschlag
Die Vorlage ist vor allem ein gigantisches Autobahn-Bauprogramm. Über 30 Milliarden Franken sollen in den weiteren Ausbau der Autobahnen investiert werden. Unter anderem erzwingt Avanti den Bau der zweiten Röhre am Gotthard und den Ausbau der Gotthard-Nordrampe. Die Strassenlobby will damit einen zentralen Teil des Alpenschutzartikels aus der Verfassung kippen. Die Verlagerung des Güterverkehrs auf die Schiene ist dadurch bedroht. Wer Strassen säht, wird Verkehr ernten. Avanti wird mehr Verkehr zur Folge haben, die Verlagerung des Gütertransits auf die Schiene gefährden und die NEAT Investitionen unwirtschaftlich machen.
Nein zum neuen Mietrecht
Die preistreibende Vergleichsmiete und der volle Teuerungsausgleich wirken fatal. Die Hauseigentümer wären die Einzigen, die noch einen gesetzlich garantierten Teuerungsausgleich erhalten sollen, ohne jede Gegenleistung. Ständig steigende Mieten mit zunehmendem Kündigungsdruck wären somit gesetzlich programmiert! Das neue Mietrecht bewirkt eine Schlechterstellung der Mieterschaft gegenüber heute. Deshalb sagen wir Nein zu dieser Vorlage und den damit verbundenen ständig steigenden Mieten.
Nein zur Verwahrungs-Initiative
Die Initiative schiesst über das Ziel hinaus. Erstens ist eine lebenslange Verwahrung kein Pappenstiel, eine periodische Überprüfung einer derart einschränkenden Massnahme muss deshalb möglich sein. Zweitens ist die Initiative einseitig: Sie ist auf Täter mit einer psychischen Störung beschränkt. Damit schliesst sie einen Teil von gefährlichen Straftätern aus. Drittens sind wir überzeugt, dass das Sicherheitskonzept des revidierten allgemeinen Teils des Strafgesetzes die Gesellschaft besser vor gefährlichen Straftätern schützt als die Initiative.
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