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| Sozialdemokratische Partei |
Behörden- und Verwaltungsreorganisation als Chance
Stellungnahme der SP Arth-Goldau
Die SP Arth-Goldau begrüsst die Reorganisation der Gemeinde- und Verwaltungsbehörde. Sie lehnt jedoch deren Umsetzung im Jahre 2004 ab und fordert eine Verschiebung auf das Jahr 2006 - verbunden mit einer Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates. Grund: gute Lösungen brauchen Zeit. Die vollständige Vernehmlassungsantwort zur Behörden- und Verwaltungsreform finden Sie auf unserer Homepage unter www.spschwyz.ch/arth-goldau.
Die SP Arth-Goldau würde es begrüssen, wenn die Vernehmlassung betreffend Reorganisation der ganzen Bevölkerung eröffnet würde. Da die Änderungen die gesamte Bevölkerung betreffen, sollten alle Interessierten in den Prozess einbezogen werden.
Verkleinerung des Gemeinderats
Die Reduktion von zwölf auf neun Gemeinderatsmitglieder unterstützen wir. Wir fordern allerdings, dass dies erst im Jahr 2006 erfolgen soll - verbunden mit einer Gesamterneuerungswahl des Gemeinderates. Deshalb sollen im Jahr 2004 die zur Wahl stehenden Ratsmitglieder nur für zwei Jahre gewählt werden. So könnten im Jahr 2006 alle neun Sitze neu gewählt werden. Dadurch würde die Reduktion demokratischer und gerechter vollzogen: alle Kandidierenden hätten die gleiche Ausgangslage. Zudem würde so die Reduktion ohne Überstürzung erfolgen - ausgereifter und breiter abgestützt.
Fachliche Kompetenz und Personalführung
Ebenso begrüsst die SP Arth-Goldau die Einführung von AbteilungsleiterInnen. Diese Stellen erfordern fachliche Kompetenz und Führungsqualität. Falls diese Positionen aus dem bestehenden Personal besetzt werden, wird in vielen Fällen entsprechende Weiterbildung nötig sein. Nur so können die Defizite im Bereich von Personalführung und Management behoben werden. Wo nötig, müssen diese Führungskräfte extern gesucht werden. Von der Qualität dieser Personen wird es abhängen, ob der Gemeinderat wirklich nachhaltig entlastet wird. Gemäss Organigramm wird der Gemeindeschreiber diese AbteilungsleiterInnen führen, was ebenfalls ein entsprechendes Rüstzeug erfordert. Diese Führungsaufgaben sind nicht kostenneutral. Führungskräfte, die den Gemeinderat spürbar entlasten, haben ihren Preis!
Nichts überstürzen
Die Verschiebung auf das Jahr 2006 verschafft Qualität: Beispielsweise können die Abteilungsleitungsstellen sorgfältiger besetzt werden. Auch die räumlichen Fragen können besser abgeklärt und geplant werden: einzelne Abteilungen müssen neu gebildet und untergebracht werden. Neue Büroräume können bis im Jahr 2006 bereitgestellt werden. Die geplante Behördenreform bietet zudem gleichzeitig die Chance, das Gemeindeverwaltungsgebäude zeitgemässer zu gestalten. Wünschenswert ist ein kundenfreundlicher, heller Empfang - im Gegensatz zu den heute allseits verschlossenen Türen.
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