26. Rigi-Berglauf am 9.8.: Erstmals ein Jugend-Berglauf
Von: Erhard Gick, OK Rigi-BerglaufAm Sonntagmorgen rennen zum 26. Mal die Bergläufer auf die Rigi. Es werden auch Nordic Walker den mittelschweren Berglauf auf die Rigi bestreiten und erstmals startet die Jugend.
Das OK Rigi-Berglauf will die Jugend animieren und für den Berglauf gewinnen. Erstmals seit 26 Jahren findet ein Jugend-Berglauf statt. Dieser wird beim Schwingplatz auf Rigi-Staffel gestartet und es gilt eine Strecke von rund 2 Kilometern zu bewältigen. Die Jugend kann sich bis kurz vor Rennstart noch anmelden.
Kampf am Berg
Noch ist nicht ganz sicher, wie sich das Wetter am Sonntag gestalten wird. Aber, egal, wie das Wetter auch sein wird, auf die Rigi zu rennen, ist kein Zuckerschlecken und verlangt von den Athleten und Athletinnen alles ab. Sollten die Temperaturen auch kühl sein, die Muskeln werden trotzdem heiss laufen. Substantiell werden die Läufer und Läuferinnen am mittelschweren Berglauf stark gefordert.
Am Sonntag, 9. August, ist es wieder so weit. In Arth findet das Laufereignis der Region statt. Zum 26. Mal wird der internationale Rigi-Berglauf durchgeführt. Die «Königin» der Berge ruft und sie werden wieder kommen an diesem Sonntag, die Bergläufer. Und nicht nur sie. «Wir erwarten auch wieder zahlreiche Nordic Walker, in einer eigenen Kategorie startend, in Arth», sagt OK-Präsident Aldo Rickenbach. Diese Sparte ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Erwartet werden zu diesem sportlichen Ereignis rund 250 Athleten, wenn das Wetter mitspielt, gar einige mehr.
Echte Herausforderung
Der 26. internationale Rigi-Berglauf, der früher auch Rigi-Trägerlauf hiess, ist eine Herausforderung an die Sportler und Sportlerinnen. Die Strecke hat ihre Tücken, die es zu bewältigen gilt. Es wird ein hartes Stück Laufarbeit, denn es ist nicht nur die 11,3 Kilometer lange Strecke von Arth zum Kulm. Von Arth am See auf den Zielpunkt Rigi Kulm sind 1380 Höhenmeter zu bewältigen. Der Rigi-Berglauf weist die längste Laufstrecke aller Zentralschweizer Bergläufe auf. Die Strecke wird auch unter den eingefleischten Bergläufern als mittelschwer eingestuft. Berühmtberüchtigt sind vor allem die steilen Passagen beim Rigi-Dächli, aber auch der lang gezogene harte Aufstieg vom Klösterli zum Staffel. Es gibt kaum eine Verschnaufpause, bevor es dann zum etwas «gemächlicheren» Schlussanstieg zum Ziel vor dem Hotel Rigi Kulm geht. Aber auch den gilt es nicht zu unterschätzen.
Spätestens ab Staffel beginnen die Muskeln zu brennen, es braucht den enormen Durchhaltewillen, bevor beim «Chappeli» das Ziel in den Blickwinkel der Rigiläufer gerät.
Am Sonntag wird in Arth am See, mitten im Dorf, das Feld morgens um 9.45 Uhr auf die Strecke geschickt. Der Massenstart bedeutet für die Zuschauer jedes Jahr ein attraktives Ereignis und Spektakel. Genauso interessant ist es zu beobachten, wie die Athleten und Athletinnen nach der harten Herausforderung auf der Zielgeraden nochmals alles geben.
Einer der grössten Bergläufe
«Mit durchschnittlich über 250 Läufer und Läuferinnen ist der Rigi-Berglauf einer der grösseren Laufveranstaltungen seiner Art. Die Laufstrecke ist attraktiv, aber hart.» OK-Präsident Aldo Rickenbach, und sein erfahrenes Organisationskomitee äusserten sich jedenfalls im Vorfeld des Laufes zuversichtlich, dass auch die 26. Ausgabe des Rigi-Berglaufes wieder ein Erfolg werden wird. Bis knapp eine Woche vor dem Start hat sich schon eine stattliche Zahl Wettkämpfer bereits angemeldet. Das Bergrennen auf die Rigi ist jedenfalls bestens vorbereitet. Die Vorzeichen stehen gut. Der Rigi-Berglauf ist lizenzfrei und zählt zur Zentralschweizerischen Berglaufmeisterschaft für Volksläufer (SGVL).
Neuer Rekord wird belohnt
Gestartet wird am Sonntag bekanntlich in 13 Kategorien. Nachmeldungen sind aber bis kurz vor dem Start noch möglich, hält OK-Präsident Also Rickenbach fest. Erwartet werden spannende Rennen, wobei auch die Einheimischen wie in den vergangenen Jahren durchaus ein Wort mitreden können. «Wir rücken von unseren Zielen zu einer attraktiven Sport- und Laufveranstaltung nicht ab und werden den Berglauf wieder wie jedes Jahr zusätzlich attraktiv machen. Nebst dem begehrten Rigi-Kranz ist für die Unterbietung der bisherigen Laufbestzeiten einmal mehr pro Kategorie ein Preisgeld von 100 Franken ausgesetzt. Zudem werden am Ziel Naturalpreise unter den Läufern verlost», sagte Aldo Rickenbach. Es ist zu erwarten, dass auch dieses Jahr wieder der eine oder andere Rekord purzeln könnte.
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