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25.11.2017 : 9:23 : +0000

• Kultur

Goldau

G01 SBB-Bahnhof G02 Postgebäude G03 Rigi-Bahn-Hochperron
G04 Hotel und Metzgerei Steiner G05 Apotheke - Hotel Bellevue G06 Sägerei und Hotel Sonne
G07 Goldauerhof - Volkshaus G08 Gasthaus Bauernhof G09 Gotthardstrasse und Rigi-Aa
G10 Haus Erika G11 Herz-Jesu-Kirche G12 Altes Schulhaus
G13 Pfrunfhaus G14 Hotel Rössli G15 Alter ARB-Bahnhof und Eichmatt
G16 ARB-Depot G17 Luxram Licht AG  
     
Hinterdorf    
     
G18 Central-Strase G19 - Löwen G20 - Restaurant Gotthard
G21 Natur- und Tierpark G22 Bergsturz-Museum G23 Garaventa AG
G24 Ölberg-Kapelle G25 Alterszentrum «Mythenpark» G26 Hans Schilter
G27 Sparkasse Schwyz    

Wichtige Daten zur Geschichte Goldaus

 

Bis zum Bergsturz vom 2. September 1806, dessen noch heute jedes Jahr mit Läuten der Kirchenglocken gedacht wird, war Goldau ein kleines Dorf, das von der Viehzucht und den Rigi-Touristen und Klösterli-Pilgern lebte. Nach der Zerstörung durch die Feldmassen des Rossbergs (457 Tote, 102 zerstörte Wohnhäuser und 220 zerstörte Ställe) wurde anfangs zögernd wieder aufgebaut. Verschiedene Kantone - vorab Bern und Zürich - haben Aufbauhilfe geleistet. Bemerkenswert ist, dass dies die erste interkantonale Solidaritätsaktion innerhalb der Eidgenossenschaft war.

 

Der Bergsturz lockte noch mehr Touristen an, die zu Fuss, per Ross oder im Tragsessel auf die Rigi geführt wurden, bis 1875 die Arth-Rigi-Bahn eröffnet wurde.

 

Mit dem Bau der Gotthardbahn, den Bahnlinien von Luzern und Zug und dem Anschluss der Südostbahn, wurde Goldau zum Eisenbahnknotenpunkt und erfuhr eine eigentliche Bevölkerungsexplosion. So lebten 1888 in Goldau 380 Menschen, 1910 waren es schon über 2000.

 

Auch heute weist Goldau steigende Bevölkerungszahlen auf. Nicht nur die verkehrstechnisch gute Lage, sondern auch die Erholungsmöglichkeiten in der Umgebung machen Goldau zum beliebten Wohnort.