{"id":313,"date":"2019-11-23T18:18:20","date_gmt":"2019-11-23T17:18:20","guid":{"rendered":"http:\/\/www.arth-online.ch\/irrgarthen\/?page_id=313"},"modified":"2019-11-23T18:18:20","modified_gmt":"2019-11-23T17:18:20","slug":"die-sage-des-minotaurus","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/www.arth-online.ch\/irrgarthen\/background\/die-sage-des-minotaurus\/","title":{"rendered":"Die Sage des Minotaurus"},"content":{"rendered":"<p>Minotauros, der Sohn von K\u00f6nigin Pasiphae und K\u00f6nig Minos von Kreta, war als ungeheuerliches Wunderwesen geboren werden. Er hatte einen Stierkopf, war halb Mensch und halb Tier und es war nicht schwer zu erraten, dass Minos nicht der leibliche Vater sein konnte. <\/p>\n<p>Pasiphae hatte sich in einen weissen Stier verliebt. Das Ergebnis dieser Verbindung war die g\u00f6ttliche Missgeburt Minotauros, die f\u00fcr den geh\u00f6rnten Ehemann sowohl Schande, Ungl\u00fcck, Gegenstand des Staunens, der Verwunderung und auch der Verehrung war. Minos wollte daf\u00fcr sorgen, dass Minotauros aus seinen Augen, aus den Augen seiner Gattin und der \u00d6ffentlichkeit verschwand, und zwar schnell und gr\u00fcndlich. Das ist ihm auch gelungen. Er beauftragte Daidalos, der ihm einen Gefallen schuldete, ein Bauwerk zu konstruieren, das f\u00fcr den Minotauros Gef\u00e4ngnis, Versteck und Tempel zugleich sein sollte. Daidalos konstruierte und baute das Labyrinth &#8211; ein weitl\u00e4ufiges System von verschlungenen G\u00e4ngen, die zum Mittelpunkt, der Wohnung des Ungeheuers f\u00fchrten, aber so, dass der Weg ins Innere zwangsl\u00e4ufig, der Weg hinaus so gut wie unm\u00f6glich zu finden war. Minotauros verschwand im Labyrinth und fand &#8211; wie geplant &#8211; keinen Weg zur\u00fcck. Er richtete sich im Inneren des Labyrinthes h\u00e4uslich ein und erwartete die Menschenopfer, die ihm in regelm\u00e4ssigen Abst\u00e4nden gebracht wurden, denn er war ein Wesen mit g\u00f6ttlichem Anspruch. Der h\u00e4usliche Friede von Pasiphae und Minos war dadurch wieder hergestellt. Sie hatten danach noch weitere Kinder &#8211; unter anderem &#8211; Androgeos und Ariadne. Androgeos verstand es, durch seine Heldentaten auf sich aufmerksam zu machen, Ariadne fiel durch ihre Sch\u00f6nheit auf. Bei einer seiner zahlreichen Heldentaten &#8211; einem Kampf mit einem Stier &#8211; starb Androgeos und K\u00f6nig Minos gab in seiner Verzweiflung dem K\u00f6nig von Athen die Schuld am Tod seines Sohnes. Er f\u00fchrte Krieg gegen Athen, gewann und forderte, dass dem Minotauros alle neun Jahre sieben Knaben und sieben M\u00e4dchen geopfert werden mussten. Der Sohn des K\u00f6nigs von Athen, Theseus, meldete sich im Alter von 18 Jahren aus Abenteuerlust freiwillig und fuhr nach Knossos. Er arrangierte ein Treffen mit Ariadne, die sich auf den ersten Blick in ihn verliebte. Damit ihm die R\u00fcckkehr aus dem Labyrinth gelingen konnte, gab ihm Ariadne ein Garnkn\u00e4uel, mit dessen Hilfe er in das Innere zu Minotauros hinein- und wieder herausfinden konnte. Er befestigte nach Ariadnes Rat das eine Ende des Garnfadens am T\u00fcrstock des Eingangs und rollte das Kn\u00e4uel w\u00e4hrend des Gehens ab. So fand er das schlafende Ungeheuer &#8211; t\u00f6tete es &#8211; und fand auch den R\u00fcckweg aus dem Labyrinth spielend &#8211; durch den Faden der Ariadne &#8211; indem er das Garnkn\u00e4uel im Gehen aufrollte. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Minotauros, der Sohn von K\u00f6nigin Pasiphae und K\u00f6nig Minos von Kreta, war als ungeheuerliches Wunderwesen geboren werden. Er hatte einen Stierkopf, war halb Mensch und halb Tier und es war nicht schwer zu erraten, dass Minos nicht der leibliche Vater sein konnte. Pasiphae hatte sich in einen weissen Stier verliebt. 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