{"id":709,"date":"2005-11-09T19:37:03","date_gmt":"2005-11-09T18:37:03","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=709"},"modified":"2005-11-09T19:37:03","modified_gmt":"2005-11-09T18:37:03","slug":"rossberg-muss-ueberwacht-werden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/rossberg-muss-ueberwacht-werden\/","title":{"rendered":"Rossberg muss \u00fcberwacht werden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Am Freitag, den 4. November 2005, f\u00fchrte die CVP Arth-Oberarth-Goldau in Oberarth die Generalversammlung 2005 durch. Vor der eigentlichen GV referierte Kantonsf\u00f6rster dipl. Forsting. ETH Theo Weber zum Unwetter vom August 2005 in der Gemeinde Arth. Er analysierte die Ereignisse und legte m\u00f6gliche Konsequenzen dar.<\/strong><\/p>\n<h2>Gegen den weiteren Stillstand!<\/h2>\n<p>Linke und Rechte versuchen je l\u00e4nger je mehr, das bew\u00e4hrte politische System der Schweiz auszuhebeln. Es scheint, dass eine sog. Arena-Politik immer beliebter wird: grosser Klamauk, Niedermachen der Andersdenkenden, letztlich aber nichts bewegen, nichts tun, Stillstand. Keine L\u00f6sungen der anstehenden Probleme. Nur Theater um W\u00e4hlerstimmen.<\/p>\n<p>Die Probleme, welche in der Schweiz derzeit anstehen, k\u00f6nnen mit etwas gutem Willen ohne weiteres gel\u00f6st werden. Wenn aber niemand nachgeben will, wenn alle ihre Maximalforderungen stellen, gibt es keine L\u00f6sung, sondern nur Streit und Stillstand.<\/p>\n<p>Die CVP ist die einzige Partei, welche sachlich und l\u00f6sungsorientiert auftritt. Auch in der Politik (wie im ganzen Leben) ist nicht alles schwarz oder weiss, nicht alles eindeutig und klar. Es gibt viele Wenn und Aber, viele Details, die nicht \u00fcber einen Leisten gezogen werden d\u00fcrfen. Es gilt, zu differenzieren. Nur so sind gerechte und f\u00fcr alle vertr\u00e4gliche Verh\u00e4ltnisse m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Die Sozialdemokraten m\u00f6chten den Staat aufbl\u00e4hen und die t\u00fcchtigen und\/oder sparsamen Leute mit immer mehr Steuern und Abgaben verfolgen, weil man dort Geld holen kann. Die Eigenverantwortung und die Eigeninitiative des einzelnen sollen faktisch bestraft werden, was falsche Anreize ausl\u00f6sen w\u00fcrde. Ein gesunder Staat Schweiz lebt aber von der Eigenverantwortung und der Eigeninitiative der B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Die CVP setzt diese Eigenschaften in den Mittelpunkt.<\/p>\n<p>Die SVP blockiert unser politisches System, vergiftet das politische Klima mit ihren st\u00e4ndigen Hetzereien (gegen Randgruppen und gegen andere Parteien). Ihre scheinbar einfachen L\u00f6sungen entpuppen sich als verfehlte Bauernf\u00e4ngerei. Wenn es darauf ankommt, ist die viel und laut gebr\u00fcllte Klarheit nicht vorhanden. Durchf\u00fchrbare L\u00f6sungen gibt es nicht. Auf solche Leute ist kein Verlass.<\/p>\n<p>Es gibt zur CVP keine Alternative, wenn wir nicht politische Verh\u00e4ltnisse wie in Deutschland oder Italien haben wollen. Die politische Stabilit\u00e4t in der Schweiz ist einer der wichtigsten positiven Standortfaktoren. Das d\u00fcrfen wir nicht aufs Spiel setzen. Die CVP garantiert Stabilit\u00e4t. Der Erfolg im Kanton Schwyz beweist die F\u00e4higkeit der CVP und ihrer Exponenten.<\/p>\n<h2>Rossberg wird keine Ruhe geben!<\/h2>\n<p><figure id=\"attachment_710\" aria-describedby=\"caption-attachment-710\" style=\"width: 256px\" class=\"wp-caption alignleft\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/weber_theo_20051109.jpg\" alt=\"Kantonsf\u00f6rster dipl. Forsting. Theo Weber\" width=\"256\" height=\"324\" class=\"size-full wp-image-710\" srcset=\"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/weber_theo_20051109.jpg 256w, http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/wp-content\/uploads\/sites\/6\/2016\/11\/weber_theo_20051109-237x300.jpg 237w\" sizes=\"auto, (max-width: 256px) 85vw, 256px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-710\" class=\"wp-caption-text\">Kantonsf\u00f6rster dipl. Forsting. Theo Weber<\/figcaption><\/figure>Mit einem eindr\u00fccklichen Referat analysierte der Kantonsf\u00f6rster dipl. Forsting. ETH Theo Weber die Hangrutschereignisse vom August 2005 am Rossberg in der Gemeinde Arth. Der Rossberg befindet sich am Alpenkamm. Die vom Mittelland herziehenden Wolken entladen sich am Alpenkamm, was regelm\u00e4ssig zu sehr hohen Niederschlagsmengen f\u00fchrt. Die geologischen Verh\u00e4ltnisse am Rossberg sind sehr ung\u00fcnstig. Es sind dort stark verwitterungs- und erosionsanf\u00e4llige B\u00f6den und Gesteinsmassen anzutreffen (Nagelfluh, Mergel, Sandstein, etc.). Viele Ortsnamen im Rossberggebiet weisen unmissverst\u00e4ndlich darauf hin, dass Hangrutsche und Murg\u00e4nge seit Menschengedenken immer wieder vorkamen (Rufiberg, Gribsch, etc.).<\/p>\n<p>Bergst\u00fcrze k\u00fcndigen sich \u00fcber Wochen und Tage unmissverst\u00e4ndlich an. Klare Vorboten solcher Ereignisse sind Bodenrisse, schr\u00e4ge B\u00e4ume und Ersch\u00fctterungen.<\/p>\n<p>Im August 2005 konnten grosse Mengen Regenwasser nicht mehr (wie sonst) unterirdisch abfliessen. Es kam zu R\u00fcckstauungen, welche Druck auf die sonst schon labilen Bodenmassen aus\u00fcbten. An den schw\u00e4chsten Stellen gab dann der Untergrund nach, da der Boden dem Wasserdruck nicht mehr standhalten konnte. So kam es entlang der Rossberglehne zu vielen Rutschungen und Murg\u00e4ngen. Dabei ist der Murgang im Gebiet Grosswijer das gr\u00f6sste Rutschereignis im Gebiet Rossberg seit 1806.<\/p>\n<p>Am Rossberg in der Gemeinde Arth ist es in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder zu Hangrutschungen gekommen. Oberhalb des Gantlihofes in Arth existierte auf einer alten Landkarte noch ein Bach, welcher auf den neueren Landkarten dann nicht mehr erscheint. Das entsprechende Oberfl\u00e4chenwasser ist offenbar im Laufe der Zeit unterirdisch abgeflossen. Diese Erscheinung f\u00fchrt bei grossen Niederschlagsmengen zu einer grossen Gefahr f\u00fcr einen Hangrutsch.<\/p>\n<p>Die Anwohner an der Rossberglehne m\u00fcssen auch insk\u00fcnftig Naturgefahren wie im August 2005 in Kauf nehmen. Der Rossberg wird keine Ruhe geben. Bei sehr hohen Niederschlagsmengen ist wieder mit \u00e4hnlichen Ereignissen wie im August 2005 zu rechnen.<\/p>\n<h2>Konsequenzen des Unwetters vom August 2005<\/h2>\n<p>Die besonders gef\u00e4hrdeten Bereiche an der Rossberglehne sind insk\u00fcnftig von den Menschen zu meiden. Die noch zu erstellende sog. Gefahrenkarte wird diese Bereiche r\u00e4umlich zu erfassen. Bei den Fliessgew\u00e4ssern muss darauf geachtet werden, dass ausreichend Entfaltungsraum vorhanden ist. \u00dcberschwemmungsfl\u00e4chen und \u00dcberschwemmungskorridore m\u00fcssen raumplanerisch gesichert werden. Bauten und Anlagen sollten dort vermieden werden. Bei den besch\u00e4digten oder gef\u00e4hrdeten Bauten und Anlagen ist das weitere Risiko zu beurteilen. Sinnvolle Schutzmassnahmen sind zu treffen. Das noch nicht \u00fcberbaute Gebiet ist auf allf\u00e4llige Naturgefahren priorit\u00e4r zu \u00fcberpr\u00fcfen, damit wenigsten bei Neubauten derlei Risiken vermieden werden k\u00f6nnen. Die k\u00fcnftigen Bauzonen sind vermehrt unter dem Aspekt der Naturgefahren zu betrachten. Die W\u00e4lder an der Rossberglehne m\u00fcssen zur optimalen Wahrung der Schutzfunktion regelm\u00e4ssig bewirtschaftet werden. Die Entw\u00e4sserungsanlagen sind gut zu unterhalten, damit deren Funktion immer bestens gew\u00e4hrleistet ist. F\u00fcr das rechtzeitige Erkennen von Rutschereignissen m\u00fcssen verl\u00e4ssliche \u00dcberwachungssysteme installiert und dauernd betreut werden.<\/p>\n<h2>Generalversammlung \/ Jahresr\u00fcckblick 2005<\/h2>\n<p>Die heurige Generalversammlung der CVP Arth-Oberath-Goldau fand am 4. November 2005 in Oberarth statt. Der Pr\u00e4sident konnte auf ein aktives und erfolgreiches Vereinsjahr zur\u00fcckblicken. Die statutarischen Gesch\u00e4fte konnten z\u00fcgig abgewickelt werden.<\/p>\n<h3>Begegnungszone \u2014 eine gute Sache!<\/h3>\n<p>Der Gemeinderat bem\u00fcht sich seit geraumer Zeit, das Verkehrsproblem in der Parkstrasse in Goldau zu l\u00f6sen. Am 18. November 2004 f\u00fchrte der Gemeinderat nach dem Vorliegen der Vernehmlassungen zum Projekt Begegnungszone mit den Ortsparteien eine Diskussion \u00fcber das weitere Vorgehen. Die FDP sah einen Einbahnverkehr \u00fcber die Centralstrasse als m\u00f6gliche L\u00f6sung. Alle Ortsparteien ausser der SVP sprachen sich daf\u00fcr aus, dass ein externer Experte die L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten in der Parkstrasse abkl\u00e4ren soll. Das B\u00fcro Suter von K\u00e4nel Wild AG, Z\u00fcrich, erhielt den Auftrag, das Projekt Begegnungszone zu \u00fcberpr\u00fcfen, den Vorschlag Einbahnverkehr zu beurteilen und weitere m\u00f6gliche L\u00f6sungsvarianten zu eruieren. Am 18. Januar 2005 stellten dann die Experten ihre Ergebnisse vor. Die Einbahnvariante wurde klar verworfen. Als klar beste L\u00f6sung wurde die Einrichtung einer Begegnungszone erkannt. Eine Zone 30 wurde als schlechtere Variante oder als Erg\u00e4nzung betrachtet. Die CVP hat sich dann wiederum f\u00fcr die Fortf\u00fchrung des Projektes Begegnungszone stark gemacht. Anfangs M\u00e4rz 2005 wurde dem Gemeinderat eine entsprechende Vernehmlassung eingereicht. An-schliessend hat der Gemeinderat ein Detailprojekt ausarbeiten lassen, welches Anfangs Au-gust 05 den Parteien zur Vernehmlassung zugestellt wurde. Intern wurde dieses Detailprojekt an alle CVP-Mitglieder zur Vernehmlassung verschickt. Entsprechend den R\u00fcckmeldungen hat die CVP dann wieder eine Vernehmlassung gemacht und diese auch in der Rigipost ver\u00f6f-fentlicht. Das Detailprojekt wurde begr\u00fcsst mit zwei Vorbehalten: die Bushaltestelle vor der Einm\u00fcndung der Mythenstrasse (falscher Standort) und die Leuchtwand in der Unterf\u00fchrung (Ablenkung, Vandalismus). Die CVP bef\u00fcrwortet das Projekt Begegnungszone nach wie vor vehement.<\/p>\n<h3>NEAT: Gemeinderat muss aktiv bleiben<\/h3>\n<p>Der Gemeinderat Arth hat die CVP-Forderungen (volle Einbindung des Bahnhofes Goldau an den internationalen Verkehr, sp\u00e4tere Umfahrung Urmiberg f\u00fcr den G\u00fcterverkehr, Erhalt des Regionalverkehrs auf der Schiene) im Wesentlichen \u00fcbernommen und ver\u00f6ffentlicht (Rigipost Nr. 2 vom 20. Januar 2005). Der Gemeinderat Arth muss aber f\u00fcr die Entwicklung des Bahnhofes Goldau in Zusammenarbeit mit dem Regierungsrat eine f\u00fchrende Rolle \u00fcbernehmen und aktiv bleiben. Sonst werden die Interessen der Gemeinde Arth m\u00f6glicherweise \u00fcbergangen.<\/p>\n<h3>Finanzen<\/h3>\n<p>Die Vereinskasse musste per 31.12.2004 angesichts der hohen Wahlaufwendungen im Jahre 2004 mit einer Verm\u00f6gensabnahme abschliessen. Deshalb werden die Parteibeitr\u00e4ge bzw. die G\u00f6nnerbeitr\u00e4ge wiederum dringend ben\u00f6tigt. Beitr\u00e4ge und Spenden werden erbeten auf das Konto Nr. 196205-0201 der Schwyzer Kantonalbank. Der Mitgliederbeitrag wurde beibehalten.<\/p>\n<p><em>CVP Arth-Oberarth-Goldau<br \/>\nBruno Beeler, Pr\u00e4sident<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Freitag, den 4. November 2005, f\u00fchrte die CVP Arth-Oberarth-Goldau in Oberarth die Generalversammlung 2005 durch. Vor der eigentlichen GV referierte Kantonsf\u00f6rster dipl. Forsting. ETH Theo Weber zum Unwetter vom August 2005 in der Gemeinde Arth. Er analysierte die Ereignisse und legte m\u00f6gliche Konsequenzen dar. Gegen den weiteren Stillstand! 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