{"id":703,"date":"2005-09-14T19:18:05","date_gmt":"2005-09-14T17:18:05","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=703"},"modified":"2005-09-14T19:18:05","modified_gmt":"2005-09-14T17:18:05","slug":"ja-zur-begegnungszone-in-goldau-2","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/ja-zur-begegnungszone-in-goldau-2\/","title":{"rendered":"Ja zur Begegnungszone in Goldau"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf Anregung der Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber zur L\u00f6sung des Verkehrsproblems in der Parkstrasse Goldau hat der Gemeinderat Arth die Schaffung einer Begegnungszone vorgeschlagen. Unabh\u00e4ngige Verkehrsexperten haben den Vorschlag des Gemeinderates \u00fcberpr\u00fcft und darin die mit Abstand beste L\u00f6sung erkannt. Die Interimskommission Parkstrasse hat ein viel versprechendes Gestaltungskonzept vorgelegt, zu welchem bis zum 12. September 2005 eine Vernehmlassung eingereicht werden konnte. Die CVP hat sich eingehend mit den Gestaltungsvorschl\u00e4gen befasst und diese (mit kleinen Anregungen) f\u00fcr gut befunden.<\/strong><\/p>\n<h2>Ausgangslage<\/h2>\n<p>Die Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber der Parkstrasse in Goldau haben vor l\u00e4ngerer Zeit vom Gemeinderat Arth eine L\u00f6sung des akuten Verkehrsproblems (Sicherheit, L\u00e4rm) verlangt. Die daraufhin von einer bereit abgest\u00fctzten Kommission ausgearbeitete und dann vom Gemeinderat vorgeschlagene L\u00f6sung mit einer sog. Begegnungszone ist unter allen Titeln die beste L\u00f6sung des Verkehrsproblems. Allerdings wurde die Begegnungszone im Rahmen der Vernehmlassung teilweise in Frage gestellt. Daraufhin hat der Gemeinderat neutrale Verkehrsexperten beauftragt, den Vorschlag des Gemeinderates und weitere L\u00f6sungsm\u00f6glichkeiten zu pr\u00fcfen. Die Beurteilung des Experten war klar und unmissverst\u00e4ndlich: allein die Begegnungszone l\u00f6st die Verkehrsprobleme in der Parkstrasse hinreichend. Diese neutrale Pr\u00fcfung war sehr wichtig, weil es zum einen um eine nicht allt\u00e4gliche Ver\u00e4nderung im Zentrum von Goldau geht und weil viele Kritikpunkte vorgebracht wurden, welche sich als unbegr\u00fcndet herausgestellt haben. In der Folge hat die Interimskommission Parkstrasse einen Gestaltungsvorschlag f\u00fcr die Begegnungszone erarbeitet. Dazu lief bis zum 12. September 2005 eine Vernehmlassung.<\/p>\n<h2>Gestaltungsvorschlag<\/h2>\n<p>Die CVP Arth-Oberarth-Goldau steht nach wie vor \u00fcberzeugt hinter dem Projekt Begegnungszone und gratuliert der Interimskommission f\u00fcr die guten Gestaltungsideen. Die geplanten Gestaltungselemente sind viel versprechend. Die CVP hat dazu allerdings folgende Bedenken bzw. \u00c4nderungsvorschl\u00e4ge:<\/p>\n<ol type=\"a\">\n<li>\n<h3>Bushaltestelle Einfahrt Mythenstrasse<\/h3>\n<p>Die eine geplante Bushaltestelle ist direkt vor der Einm\u00fcndung der Mythenstrasse und vor dem Parkplatz des Caf\u00e9 Pfenninger platziert. Damit wird der Fahrzeugverkehr in dieser Einm\u00fcndung unn\u00f6tig blockiert. Die Haltestelle sollte, wie bisher, im Bereich L\u00f6wenplatz\/Gotthard situiert werden.<\/li>\n<li>\n<h3>Leuchtwand Bahnunterf\u00fchrung<\/h3>\n<p>Die geplante Leuchtwand in der Bahnunterf\u00fchrung stellt ein st\u00e4dtisches und hektisches Element dar, w\u00e4hrend die anderen Gestaltungselemente prim\u00e4r der Ruhe, Gem\u00e4chlichkeit und Entspannung dienen. Die Leuchtwand wird f\u00fcr die Autofahrer eine unn\u00f6tige Ablenkung darstellen. Es ist davon auszugehen, dass diese Leuchtwand f\u00fcr Besch\u00e4digungen (Vandalenakte) empf\u00e4nglich sein d\u00fcrfte, weshalb allenfalls eine \u00dcberwachungskamera installiert oder zumindest vorgesehen werden sollte. Die Leuchtwand sollte als Werbe- und\/oder Infowand Einnahmen generieren, womit zumindest die Unterhalts- und Betriebskosten (oder gar mehr) finanziert werden k\u00f6nnen. Um die Ablenkung der Autofahrer und die Gefahr der Besch\u00e4digung m\u00f6glichst gering zu halten, sollte diese Wand <strong>hoch<\/strong> und nicht allzu gross angesetzt werden.<\/li>\n<\/ol>\n<h2>Aktive Wirtschaftsf\u00f6rderung<\/h2>\n<p>Die neue Gestaltung und Beruhigung des Strassenraumes in der Parkstrasse zwischen dem Kreisel und der neuen Migros ist ein einmalige Gelegenheit, das Dorfzentrum von Goldau attraktiv zu machen. Damit k\u00f6nnen neue Kunden (f\u00fcr den Einkauf und f\u00fcr das Verweilen in Restaurationsbetrieben) angelockt werden. Es ist nicht jedermanns Sache, in einem Einkaufszentrum die Eink\u00e4ufe zu machen. Es d\u00fcrfte viele Leute geben, die dann gerne nach Goldau kommen w\u00fcrden, vor Ort das Auto parkieren und anschliessend in einer ruhigen und sch\u00f6n gestalteten Einkaufsstrasse (begr\u00fcnt, Sitzgelegenheiten, etc.) von Laden zu Laden bummeln m\u00f6chten. Mit der Schaffung der Begegnungszone wird aktive Wirtschaftsf\u00f6rderung betrieben, und zwar in einem sinnvollen und vern\u00fcnftigen Rahmen.<\/p>\n<h2>Weniger L\u00e4rm<\/h2>\n<p>Bei tieferen Geschwindigkeiten entsteht viel weniger Verkehrsl\u00e4rm, was insbesondere die Belastung der Anwohner reduzieren w\u00fcrde.<\/p>\n<h2>Mehr Sicherheit<\/h2>\n<p>Mit dem Aufheben der Trottoirs und vor allem wegen der Temporeduktion auf 20 km\/h w\u00fcrde sich die Sicherheit markant verbessern. Diese Erfahrung wurde an anderen Orten mit der Begegnungszone gemacht. Diese erh\u00f6hte Sicherheit kommt allen Verkehrsteilnehmern zugute. Insbesondere die Anwohner werden dies zu sch\u00e4tzen wissen. Die Sicherheitsbedenken wegen der Aufhebung der Verkehrstrennung (Fussg\u00e4nger auf dem Trottoir, Fahrzeuge auf die Fahrbahn) sind unbegr\u00fcndet. Die Erfahrung an anderen Orten mit Begegnungszone hat gezeigt, dass sich die Sicherheit f\u00fcr alle Verkehrsteilnehmer verbessert. Es gibt weniger Unf\u00e4lle.<\/p>\n<h2>Anwohner respektieren<\/h2>\n<p>Die Anwohner der Parkstrasse und die Gesch\u00e4ftsinhaber haben ausdr\u00fccklich eine Verbesserung der Verkehrssituation gew\u00fcnscht, was auch nachvollziehbar ist. Sie bef\u00fcrworten ausdr\u00fccklich die Begegnungszone. Dieser Wunsch der Hauptbetroffenen ist zu respektieren.<\/p>\n<h2>Vorteile \u00fcberwiegen<\/h2>\n<p>Mit der Schaffung der Begegnungszone sind auch Nachteile in Kauf zu nehmen. So haben die Fahrzeuge die Geschwindigkeitslimite von 20 km\/h einzuhalten, was aber zu verkraften sein sollte, weil es sich ja bekanntlich nur um eine kurze Strecke handelt und jeder Fahrzeugf\u00fchrer irgendwann auch Fussg\u00e4nger sein wird. Die Nachteile der Begegnungszone k\u00f6nnen bei gr\u00fcndlicher Betrachtung in Kauf genommen werden angesichts der grossen Vorteile und der einmaligen Chance, das Zentrum von Goldau attraktiv zu gestalten.<\/p>\n<h2>Einmalige Chance f\u00fcr Goldau<\/h2>\n<p>Das Schaffen der Begegnungszone ist eine einmalige Chance f\u00fcr Goldau bzw. das Zentrum von Goldau, sich positiv zu ver\u00e4ndern. Mit all den neuen Bauten im Zentrum und mit der neuen und attraktiven Gestaltung dieser Einkaufsstrasse k\u00f6nnte ein neue Kategorie f\u00fcr den Einkauf geschaffen werden. Solches gibt es in der Umgebung nicht. Es w\u00e4re unverzeihlich, diese einmalige Gelegenheit aus lauter Angst vor einer Ver\u00e4nderung zu verpassen.<\/p>\n<p><em>CVP Arth-Oberarth-Goldau<br \/>\nBruno Beeler, Pr\u00e4sident<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Anregung der Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber zur L\u00f6sung des Verkehrsproblems in der Parkstrasse Goldau hat der Gemeinderat Arth die Schaffung einer Begegnungszone vorgeschlagen. Unabh\u00e4ngige Verkehrsexperten haben den Vorschlag des Gemeinderates \u00fcberpr\u00fcft und darin die mit Abstand beste L\u00f6sung erkannt. Die Interimskommission Parkstrasse hat ein viel versprechendes Gestaltungskonzept vorgelegt, zu welchem bis zum 12. 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