{"id":381,"date":"2009-06-10T00:06:08","date_gmt":"2009-06-09T22:06:08","guid":{"rendered":"http:\/\/cvp.arth-online.ch\/?p=381"},"modified":"2009-06-10T00:06:08","modified_gmt":"2009-06-09T22:06:08","slug":"30-kmh-sind-genug","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.arth-online.ch\/cvp\/30-kmh-sind-genug\/","title":{"rendered":"30 km\/h sind genug"},"content":{"rendered":"<p><strong>Auf Anregung der Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber zur L\u00f6sung des Verkehrsproblems in der Parkstrasse Goldau hatte der Gemeinderat Arth die Schaffung einer sog. Begegnungszone vorgeschlagen. Anl\u00e4sslich der Volksabstimmung vom 12. Februar 2006 wurde der erforderliche Verpflichtungskredit abgelehnt. Unabh\u00e4ngige Verkehrsexperten hatten im Januar 2005 als m\u00f6gliche Alternative zur Begegnungszone eine Tempo-30-Zone vorgeschlagen. Da sich die Verkehrssituation zwischenzeitlich gar verschlechtert hat, legte der Gemeinderat Arth am 8. Mai 2009 die Einf\u00fchrung einer Tempo-30-Zone in der Parkstrasse sowie in der Bahnhofstrasse und in den anschliessenden Quartierstrassen \u00f6ffentlich auf. Damit kann die Verkehrssicherheit im Dorfzentrum von Goldau markant verbessert werden. Die Wohnqualit\u00e4t der Anwohner steigt.<\/strong><\/p>\n<h2>Ausgangslage<\/h2>\n<p>Die Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber der Parkstrasse in Goldau haben vor l\u00e4ngerer Zeit vom Gemeinderat Arth eine L\u00f6sung des akuten Verkehrsproblems (Sicherheit, L\u00e4rm) verlangt. Die daraufhin von einer breit abgest\u00fctzten Kommission ausgearbeitete und dann vom Gemeinderat vorgeschlagene L\u00f6sung mit einer sog. Begegnungszone haben die Stimmb\u00fcrgerinnen und Stimmb\u00fcrger mit der Ablehnung des entsprechenden Verpflichtungskredites am 12. Februar 2006 an der Urne verworfen. Die im Jahre 2004 vom Gemeinderat beauftragten Verkehrsexperten hatten in einem Gutachten vom 17. Januar 2005 neben der Begegnungszone als m\u00f6gliche Alternativl\u00f6sung die Schaffung einer Tempo-30-Zone vorgeschlagen. Die Verkehrssituation hat sich zwischenzeitlich verschlechtert. Nun hat der Gemeinderat gehandelt und die Anordnung einer Tempo-30-Zone \u00f6ffentlich aufgelegt, und zwar f\u00fcr die Parkstrasse, die Bahnhofstrasse und die anschliessenden Quartierstrassen.<\/p>\n<h2>Geschwindigkeit im Durchschnitt bei 40 km\/h<\/h2>\n<p>Auf der Parkstrasse in Goldau wird im Durchschnitt eine Geschwindigkeit von 40 km\/h gefahren. Die vorsichtigen und verantwortungsvollen Fahrer erreichen die Limite von 30 km\/h kaum. Die schnellen oder gar r\u00fccksichtslosen Fahrer fahren 50 km\/h und mehr und dr\u00fccken die durchschnittliche Geschwindigkeit nach oben. Es gibt keinen Grund, in der Parkstrasse, der Bahnhofstrasse und den anschliessenden Quartierstrassen schneller als 30 km\/h zu fahren, auch nicht am Abend oder bei Nacht. Denn zu diesen Zeiten ist die \u00dcbersicht nicht besser und die Sichtverh\u00e4ltnisse sind eher schlechter. Fussg\u00e4nger sind im Dorfbereichzentrum jederzeit unterwegs, auch wenn es des Nachts deutlich weniger sein m\u00f6gen. Wer es nicht fertig bringt, in der Parkstrasse und der Bahnhofstrasse mit maximal 30 km\/h zu fahren, soll die Umfahrung \u00fcber Oberarth nehmen und den Dorfkern Goldau mit seinem Fahrzeug meiden.<\/p>\n<h2>Begegnungszone nicht vergleichbar mit Zone 30<\/h2>\n<p>Die im Jahre 2006 vorgelegte Begegnungszone ist nicht vergleichbar mit der Zone 30. Denn in der Begegnungszone h\u00e4tte es keine Verkehrstrennung zwischen dem Fussg\u00e4ngerverkehr und dem Fahrzeugverkehr gegeben, was bei der Zone 30 nach wie vor klar der Fall ist. In der Zone 30 weiss jeder, wo er hingeh\u00f6rt. Es gibt die Trottoirs und eine Fahrbahn. Es sind auch die klassischen Fussg\u00e4ngerstreifen m\u00f6glich, wenn besondere Vortrittsbed\u00fcrfnisse f\u00fcr Fussg\u00e4nger dies erfordern. Solche Bed\u00fcrfnisse gibt es in der Bahnhofstrasse und der Parkstrasse viele (Sch\u00fclerdurchg\u00e4nge, Einkaufsstr\u00f6me, Altersheimbewohner, Tierparkbesucherstr\u00f6me, etc.). Der Gemeinderat hat wiederholt erkl\u00e4rt, dass die bestehenden Fussg\u00e4ngerstreifen belassen werden sollen. In der Sonneggstrasse und der Rigistrasse kann ein Muster der Zone 30 mit Fussg\u00e4ngerstreifen eingesehen werden. Aus dem Volksnein zum Begegnungszonenkredit kann somit nichts gegen eine Zone 30 abgeleitet werden. Es liegt im \u00fcbrigen in der Kompetenz des Gemeinderates, die Zone 30 einzuf\u00fchren.<\/p>\n<h2>Mehr Sicherheit<\/h2>\n<p>Derzeit besteht insbesondere auf der Parkstrasse bei den Einm\u00fcndungen der Rossbergstrasse, der Mythenstrasse und des G\u00fctschweges und auf der Bahnhofstrasse ein akutes Sicherheitsproblem mit der zul\u00e4ssigen Geschwindigkeit von 50 km\/h. Parkierte Fahrzeuge entlang der Parkstrasse beeintr\u00e4chtigen die Sicht beim Ausfahren von diesen Seitenstrassen in die Parkstrasse massiv. Wenn auf der Parkstrasse mit den grunds\u00e4tzlich zul\u00e4ssigen 50 km\/h gefahren wird, kann nur mit einem hohen Kollisionsrisiko aus den Einm\u00fcndungen ausgefahren werden. Mit einer Reduktion des h\u00f6chstzul\u00e4ssigen Tempos auf 30 km\/h wird sich dieses Sicherheitsproblem massiv reduzieren. Auch f\u00fcr die vielen Fussg\u00e4nger (Sch\u00fcler, Altersheimbewohner, Einkaufspassenten, Tierparkbesucher, etc.) wird das Unfallrisiko durch die Tempoverminderung massiv sinken.<\/p>\n<h2>Weniger L\u00e4rm<\/h2>\n<p>Bei tieferen Geschwindigkeiten entsteht weniger Verkehrsl\u00e4rm, was insbesondere die Belastung f\u00fcr die Anwohner reduzieren wird.<\/p>\n<h2>Anwohner respektieren<\/h2>\n<p>Die Anwohner der Parkstrasse und die Gesch\u00e4ftsinhaber haben ausdr\u00fccklich eine Verbesserung der Verkehrssituation gew\u00fcnscht, was auch nachvollziehbar ist. Dieser Wunsch der Hauptbetroffenen ist zu respektieren, dies nun im Rahmen einer Tempo-30-Zone.<\/p>\n<h2>Erfahrungen auf anderen Strassen<\/h2>\n<p>Es gibt bereits andere Strassen in der Gemeinde Arth, wo Tempo-30-Zonen eingef\u00fchrt worden sind. Dort hat sich gezeigt, dass der Verkehr bedeutend ruhiger und sicherer geworden ist.<\/p>\n<h2>Minimale Kosten<\/h2>\n<p>Die Kosten f\u00fcr das Einrichten der Tempo-30-Zone d\u00fcrften gering sein. Auf jeden Fall sind sie nicht zu vergleichen mit dem Aufwand f\u00fcr die abgelehnte Begegnungszone.<\/p>\n<h2>Tempo-30-Zone rasch einf\u00fchren<\/h2>\n<p>Die CVP Arth-Oberarth-Goldau bef\u00fcrwortet ausdr\u00fccklich die Absicht des Gemeinderates Arth, wie \u00f6ffentlich aufgelegt, im Zentrum von Goldau eine Zone Tempo-30-Zone einzuf\u00fchren. Wir sind \u00fcberzeugt, dass dies im Sinne des Grossteiles der Bev\u00f6lkerung ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf Anregung der Anwohner und Gesch\u00e4ftsinhaber zur L\u00f6sung des Verkehrsproblems in der Parkstrasse Goldau hatte der Gemeinderat Arth die Schaffung einer sog. Begegnungszone vorgeschlagen. Anl\u00e4sslich der Volksabstimmung vom 12. Februar 2006 wurde der erforderliche Verpflichtungskredit abgelehnt. 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