• Internationaler Rigiberglauf

2013

Über 300 am Rigi-Jubiläumslauf

31. Rigi-Berglauf

Über 300 Bergläufer kämpften sich am Jubiläum auf die Rigi. Als Sieger der 30. Ausgabe durfte sich der Deutsche Thomas Göpfert feiern lassen. Bei den Frauen wiederholte Vorjahressiegerin Fränzi Inauen, Kriens, ihren Sieg.

Erhard Gick

 

OK Rigi Berglauf

Leicht bewölkt, trocken und nicht allzu warm, die Bedingungen am 30. Rigi Berglauf hätten besser nicht sein können. 306 Läuferinnen und Läufer drängten sich mitten im Dorf Arth um 9.45 Uhr auf dem Rathausplatz zum Massenstart. Am Ziel auf der Rigi Kulm dann hatte sich dieses Feld weit aufgespalten. Der Deutsche Thomas Göpfert aus Weil der Stadt war am schnellsten unterwegs. Mit seiner Siegerzeit von 1.07:47 legte der Deutsche eine Superzeit hin. «Ich freue mich über diesen Sieg», sagte der Rigi-Sieger. Bester Zentralschweizer wurde der Einheimische Läufer Sven Aschwanden aus Goldau, der die Ziellinie als Gesamtvierter in einer Zeit von 1.12:08 überquerte.

Bei den Frauen setzte sich schon schnell die Krienserin Fränzi Inauen vorne ab. Sie liess auf der selektiven Strecke nichts anbrennen und wiederholte ihren Vorjahressieg souverän. «Es war anspruchsvoll», sagte sie am Ziel, obwohl sie noch ein frisches Lächeln und einen flotten Spruch für ihren Fanclub kurz vor dem Ziel auf der Lippe hatte. Fränzi Inauen lief mit einer zeit von 1.23:01 über die Ziellinie. Der Laufzweiten, Tatiana von Allmen nahm sie knappe drei Minuten ab.

Hervorragende Leistungen

Es sei zwar nicht ein Rekordaufmarsch an Läufer und Läuferinnen, aber «mit über 300 Teilnehmern sind wir top besetzt und mit der Beteiligung mehr als zufrieden», kommentierte Co-Präsident Reto Birrer, Arth. «Vor allem haben wir herausragende Leistungen anlässlich der 30. Ausgabe gesehen. Der Einsatz der Athleten war einzigartig», so der OKP. Die Strecke wurde allgemein als perfekt bezeichnet, dies trotz Regen am Vortag. «Und auch die äusseren Bedingungen haben dazu beigetragen, dass die vielen Zuschauer ein spannendes Rennen verfolgen konnten», so OKP Reto Birrer.

Zählt zur Meisterschaft

Der Rigi Berglauf zählt zu den Zentralschweizer Berglaufmeisterschaften, die dieses Jahr zum 28. Mal aufgetragen werden. Im Verhältnis zwischen Lauflänge und Höhendifferenz gemessen, dürfte der Rigi-Berglauf einer der härtesten der Zentralschweiz sein. Mit 11,3 Kilometer ist der der längste Lauf. Vom Dorfkern Arth bis zur Rigi Kulm haben die Läuferinnen und Läufer 1380 Höhenmeter zu bewältigen. Berüchtigt sind vor allem die Steigungen beim Rigi Dächli und die Schlusssteigung von der Staffel bis ins Ziel auf der Kulm. Der Rigi Berglauf wurde 1984 erstmals durchgeführt. In seiner Art soll er auch an die ehemaligen Rigi Träger erinnern. In den Anfängen des sportlichen Laufereignisses hiess der Lauf deshalb Rigi Trägerlauf. Mit durchschnittlich 300 Läuferinnen und Läufern hat sich der Berglauf international gut etabliert.

Erfreulich war auch die Beteiligung am Jugend-Sprint von Staffel zur Kulm. 18 Knaben und 9 Mädchen beteiligten sich daran. Sieger wurde der Oberarther Silas zurfluh, der die Strecke in knapp 9,5 Minuten bewälltige. Bei den Mädchen hiess die Siegerin Fabienne Müller aus Oberkirch.

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